Im Rahmen des P-Seminars Wirtschaft und Recht “True Crime im Chiemgau” am Ludwig-Thoma-Gymnasium Prien besuchten die SuS eine Gerichtsverhandlung zum Thema "Betäubungsmittel” am Amtsgericht in Rosenheim. Im Vorfeld hatten die SuS die Möglichkeit mit den beiden Richtern, die für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zuständig sind, zu sprechen und sich hilfreiche Tipps für den geplanten interaktiven Live-Podcast des P-Seminars zu holen. Anschließend durften sie einer Verhandlung zum Thema Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz vor dem Jugendschöffengericht beiwohnen. Besonders spannend war für die SuS, dass die Tatorte unmittelbar in und um Prien lagen. Nach der Verhandlung hatten die SuS zudem noch die Gelegenheit der Richterin, dem Staatsanwalt und dem Verteidiger zahlreiche Fragen zur Verhandlung zu stellen und wertvolle Kontakte für die Umsetzung des P-Seminars zu sammeln. Wir möchten uns nochmal herzlich bei Herrn Tillmann vom Amtsgericht bedanken, der uns diesen lehreichen und informativen Besuch ermöglicht hat. Bericht: Teresa Weiß Bild: Rufus46
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Chiemgau 3° wärmer? - so lautet der Titel einer Wanderausstellung der Scientists4Future, die wir in der vergangenen Woche am LTG beherbergen durften. Die Klimakatastrophe macht auch vor unserer idyllischen Heimat nicht Halt, dies haben wir im hinter uns liegenden “Jahrhundertsommer” eindrucksvoll erleben dürfen. Nach wochenlanger Hitze leiden wir im Chiemgau unter viel zu geringen Niederschlägen und unser bayerisches Meer weist einen erschreckend niedrigen Wasserstand auf. Was die Veränderung des Klimas bei uns zu Hause ganz konkret bewirkt und auch wie wir hinsichtlich der immer größer werdenden Gefahren resilienter werden können hatte die Ausstellung zum Thema. Fast alle Klassen bekamen die Gelegenheit im Rahmen des Unterrichts die Ausstellung zu besuchen. Als frischgebackene Klimaschule Bayern freuen wir uns sehr, dass wir die interessante Ausstellung bei uns zeigen konnten. Zwei unserer neunten Klassen erhielten zusätzlich noch die Gelegenheit, an einem interaktiven Vortag zum Thema teilzunehmen. Herr Prof. Bielenski von den Scientists4Future Traunstein erläuterte in einer guten Stunde zentrale Gesichtspunkte der Klimakatatrophe mit besonderem Bezug auf den Chiemgau. Nikolaus Vogl
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Unter dem Motto „Schee eintreten!“ wird es am LTG mal wieder kreativ: Bei zwei gemütlichen Workshopabenden verwandeln wir schlichte Kokosmatten in ganz persönliche Unikate. Ob herbstlich, weihnachtlich, mit Familiennamen oder einem originellen Spruch – mit Farben, Schablonen und eigenen Ideen entstehen individuelle Türmatten, die garantiert nicht jeder vor der Haustür liegen hat. Zwei Termine stehen zur Auswahl: Dienstag, 20. Oktober 2026: für Kollegen und Freunde Donnerstag, 22. Oktober 2026: für Schüler und Eltern Jeweils von 18:30 bis 20:30 Uhr im Kunstraum 3002 (direkt gegenüber dem Eingang). Der Teilnahmebeitrag beträgt 37 € pro Person, inklusive Kokosmatte und sämtlicher Materialien. Künstlerische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich – Freude am Gestalten genügt! Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine verbindliche Anmeldung ist über die jeweiligen QR-Codes oder Links möglich. Wir freuen uns auf zwei kreative Abende, viele originelle Ideen und jede Menge „scheene“ Türmatten! Workshop-Leitung: Marie-Therese Hohe Anmeldung für Schüler und Eltern unter: https://forms.gle/tqqPepFNTsMZC2VB6 Anmeldung für Kollegen und Freunde: https://forms.gle/8THiUKQngcED6DTW8 Text und Bild: Marie-Therese Hohe
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Im Rahmen der seit zwei Jahren wieder fest ins Schulleben integrierten Theaterfahrten machten sich am Dienstag, 6.10.2026 fast 40 Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit drei Begleitlehrkräften auf den Weg nach München, um im Residenztheater eine Vorstellung der „Dreigroschenoper" zu besuchen. Die Inszenierung des Klassikers von Bertolt Brecht und Kurt Weill hatte erst wenige Tage zuvor Premiere gefeiert – die Gruppe erlebte damit eine der ersten Aufführungen des neuen Stücks. Die „Dreigroschenoper" erzählt, basierend auf John Gays „The Beggar's Opera" aus dem Jahr 1728, die Geschichte des Gangsters Macheath, genannt Mackie Messer, der sich heimlich mit Polly Peachum verheiratet – zum Ärger ihrer Eltern, die als Chefs der Bettlerfirma „Bettlers Freund" andere Pläne für ihre Tochter hatten. Was folgt, ist ein Geflecht aus Verrat, Eifersucht und offenen Rechnungen in Londons Unterwelt. Die Zuschauer bekommen eine zynische Parodie auf die Gesellschaft und den Kapitalismus am Beispiel des Londoner Untergrunds nicht nur präsentiert, sondern tauchen in die Szenerie ein, beispielsweise wenn im Stile Brechts' epischen Theaters kurz vor der Pause die Darsteller in den Zuschauerraum klettern oder immer wieder das Publikum direkt ansprechen.Eine steil aufragende, stufenartige Wand aus Kisten dominiert die Bühne, unterteilt durch die für Brecht typischen Vorhänge, die hier passend zur Kistenoptik aus Papiertüten gefertigt sind. Scheinwerfer beleuchten einzelne Darsteller punktuell, während Lampions und farbiges Licht eine beinahe gemäldehafte Atmosphäre erzeugen. Immer wieder wird auch der Graben vor der Bühne für wunderbar inszenierte Überraschungen genutzt. Das Ganze erinnert an ein aufgeschlagenes Bilderbuch, über dem – wie auf dem oberen Buchschnitt – das Orchester thront. Oder, wie Lukas Rüppel in seiner Rolle als Moritatensänger und Erzähler dem Publikum erklärt, „die Band" des heutigen Abends. Wer beim Titel „Oper" eine klassische Opernaufführung erwarte, sei im Haus nebenan, der Bayerischen Staatsoper, besser aufgehoben: „Da drüben wird schön und lang auf Italienisch gestorben", lässt Rüppel verlauten, hier hingegen krepiere man. Grotesker und zugleich äußerst unterhaltsamer Kniff sind die Puppen, die Bettlerkönig Peachum seinen “Angestellten” umhängt, einfach grandios. Mit einer Spielzeit von drei Stunden und zwanzig Minuten inklusive einer Pause war der Abend durchaus fordernd – doch die Rückmeldungen aus der Gruppe waren einhellig: Kein Moment der Aufführung wirkte langatmig oder zäh, man konnte der Handlung durchgehend folgen und wurde immer wieder überrascht. Die mitreißende Inszenierung, die bekannten Songs wie „Die Moritat von Mackie Messer" und das packende Spiel des Ensembles sorgten dafür, dass die Zeit wie im Flug verging. Der Theaterbesuch war damit nicht nur ein gelungener Ausflug, sondern auch eine eindrucksvolle Begegnung mit einem zeitlosen Stück des deutschen Musiktheaters - live erlebt in einer der ersten Vorstellungen der aktuellen Spielzeit. Die kommende Fahrt wird dann gegen Ende des Jahres durchgeführt. Auch hier steht wieder ein Klassiker auf dem Programm - Goethes Faust I.Die Fachschaft Deutsch würde sich freuen, wenn wieder zahlreiche Schülerinnen und Schüler teilnehmen.Bericht und Bild: Dominik von Maffei
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„Bienvenue à Bruckmühl“ hieß es am 06. 10., als die Klassensieger der letztjährigen Jahrgangsstufe 6 am Regionalentscheid des Landkreises Rosenheim beim Vorlesewettbewerb Französisch antraten. Begleitet von ihren Lehrkräften trafen sich also 16 Schülerinnen und Schüler aus den umliegenden Gymnasien, um die besten Leser und Leserinnen des Landkreises Rosenheim zu küren. Neben den acht Kandidaten, die sich dank ihrer hervorragenden Leseleistung schulintern behauptet hatten, waren pro Schule auch zwei Juroren mit von der Partie. Das LTG wurde hierbei durch Clara Oberloher (7c) und Karolina Reng (7a) vertreten. Sie übernahmen zusammen mit den Lehrkräften die durchaus anspruchsvolle Aufgabe der Bewertung der einzelnen Leseleistungen. Dabei mussten die Teilnehmer ihr Können sowohl bei der Lektüre eines bekannten als auch eines unbekannten Textes unter Beweis stellen. Für das LTG traten als Leserinnen Paolina Fricke (7b) und Rosalie Lex (7a) an. Zwischen den zwei Vorleserunden gab es eine leckere Brotzeit, kalte Getränke und Kaffee, bevor dann die zweite Runde stattfand. Bei der abschließenden Siegerehrung wurde es spannend, da von Platz 8 bis Platz 1 von hinten nach vorne die Namen aufgerufen wurden. Ganz am Schluss wurden die Zweitplazierte Paolina Fricke und die Siegerin Rosalie Lex geehrt. Das LTG stellt dieses Jahr also die beiden Siegerinnen des Wettbewerbs. Wir sind sehr stolz auf diese tolle Leistung und gratulieren beiden Vorleserinnen herzlich! Bericht und Bilder: C. Staller
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Wie gelingt eine überzeugende Bewerbung? Was erwartet mich im Vorstellungsgespräch – und wie läuft ein Assessment-Center ab? Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der Q13 bei ihrem Bewerbungstag am 05.10.2026. Zum Auftakt erhielten sie in einem allgemeinen Vortrag einen Überblick über den Bewerbungsprozess. Anschließend konnten sie in verschiedenen Workshops praktische Erfahrungen sammeln: Sie trainierten den Aufbau und gewinnbringende Tipps für eine schriftliche Bewerbung, übten typische Situationen im Vorstellungsgespräch und lernten Aufgaben aus einem Assessment-Center kennen. Auch ein Einstufungstest als praktisches Beispiel und Übung bot die Gelegenheit, sich mit möglichen Anforderungen auseinanderzusetzen. Der Tag vermittelte so auf abwechslungsreiche Weise Einblicke und hilfreiche Tipps für den Einstieg in die nächste Etappe – ob Studium, Ausbildung oder Beruf. Ein herzliches Dankeschön gilt den externen Referentinnen und Referenten der Firmen Heidenhain, Mey Maschinenbau und Marc O’Polo sowie Frau Schulze und Frau Geiger, die ihre Erfahrungen und ihr Fachwissen mit unseren Schülerinnen und Schülern geteilt und den Bewerbungstag mit ihren Workshops bereichert haben. Bericht: Philipp Jung Bild: KI generiertes Beispielbild
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