Prien am Chiemsee
Corinna Almer (10b) hat vom 23. bis 26.9. am Sprachencamp in Papenburg (im Emsland in Niedersachsen, Nähe niederländ. Grenze) teilgenommen. Sie hatte viel Spaß bei wirklich sehr coolen Aufgaben und netten Leuten und war auch sehr erfolgreich: Sie hat bei insgesamt ca. 60 Teilnehmer:innen aus allen Bundesländern sprachübergreifend einen der 3. Plätze belegt (siehe Homepage: https://www.bundeswettbewerb-fremdsprachen.de/sprachenturnier) und, was ganz besonders erstaunlich ist: Sie hat den Sonderpreis der VdF (Vereinigung der Französischlehrerinnen und -lehrer) für die beste französische Leistung gewonnen! Im Sportbereich würde man sagen: Sie ist „Deutsche Meisterin“ im Fach Französisch geworden. Eine unglaubliche Leistung ! Gratulation!!!! Oder auf Französisch:Félicitations! (OstR. Franz Auer) Corinna schildert selbst, wie es zu diesem Erfolg kam: Mit Sprache kann man die Welt bewegen – genau das ist auch der Slogan des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen. Dieser findet jährlich in ganz Deutschland statt. In der ersten Runde muss man ein Video auf der gewählten Sprache (bei mir: Französisch) selbst erstellen. Außerdem gibt es einen schriftlichen Aufgabenteil, welcher analog in der Schule bearbeitet wird. Dabei kam sowohl ein Hör- und Leseverstehen, als auch eine Textproduktion, Wortergänzung und Landeskunde dran. Die finalen Ergebnisse kamen im Juni. Ich erhielt die Mitteilung, dass ich zum Bundesfinale in Papenburg eingeladen bin. Eher überrascht und mit großer Vorfreude, habe ich mich auf den Wettbewerb vorbereitet. Dafür musste man in einer zweiten Sprache (bei mir: Englisch) eine Lektüre lesen und dazu recherchieren. Ende September ging das Abenteuer dann los! Aufgrund der sehr langen Anfahrt mit dem Zug bin ich bereits einen Tag früher angereist. Denn Papenburg liegt im Norden von Deutschland in Niedersachsen nahe der niederländischen Grenze. Am Mittwochnachmittag startete das Programm mit einem Kennenlernen bei Kuchen auf der Terrasse der HÖB (Historisch-ökologische Bildungsstätte). Nach der Eröffnungsvorstellung ging es mit Theaterworkshops weiter. Beim gemeinsamen Abendessen bestand die Möglichkeit, sich mit anderen auszutauschen. Am späteren Abend erhielten alle Teilnehmenden einen Vortrag über die Regionalsprache Saterfriesisch. Der Dozent erklärte uns viele spannende Besonderheiten und Lautverschiebungen dieser Sprache. Der Donnerstag startete mit einem Ausflug zur Meyer Werft in Papenburg. Dort bekamen wir eine interessante Führung und sollten währenddessen mitschreiben. Diese Notizen erwiesen sich als sehr hilfreich, denn die nächste Aufgabe lautete: Halte einen Vortrag über den Werftbesuch auf deiner ersten Wettbewerbssprache und beantworte die Fragen der Jury. Anschließend kam das Saterfriesische wieder ins Spiel. Es wurde eine Geschichte auf Saterfriesisch vorgelesen, welche schriftlich auf Französisch zusammengefasst werden sollte. Eine echte Herausforderung! Zwischendurch musste man gemeinsam in kleinen Teams ein mehrsprachiges Theaterstück entwerfen und einstudieren. Am Freitag fanden die Literaturgespräche in Zweiergruppen statt, sowie die Aufführungen der Theaterstücke. Die Ideen und Kreativität der anderen Gruppen zu sehen war ein wirkliches Highlight. Das Sprachenturnier bestand jedoch nicht nur aus Aufgaben, sondern auch aus ganz viel Spaß! Egal ob gemeinsame Spaziergänge um den kleinen See, Tee trinken am Abend oder Humor bei den Theaterproben, der Wettbewerb war ein Ort für gegenseitiges Kennenlernen. Samstags war die Siegerehrung des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen. Dort bekam ich einen dritten Preis, sowie die Auszeichnung für die beste französische Leistung. Doch unabhängig vom Ergebnis, das Finale in Papenburg war vor allem ein einmaliges Erlebnis! Sprache bedeutet nicht nur Vokabeln lernen, Grammatiken beherrschen oder Texte übersetzen, sondern mit Menschen in Kontakt zu treten und so die Welt ein kleines Stückchen zu bewegen. (Corinna Almer, 10b)
Nicht ganz mit rechten Dingen ging es beim soeben beendeten Alpinen Praktikum der 8c zu… die Sonne zauberte einer Schülerin einen „Heiligen-Schein“… einer anderen wuchs ein Hirschgeweih… und ein Rucksack veränderte auf der Bahnfahrt vom Tal zum Wallberg plötzlich seine Farbe, so dass ihn sein Besitzer anfangs gar nicht mehr wiedererkannte. Außerdem wirkten Schüler und Lehrer teilweise etwas „verpeilt“! Und das lag nicht am mangelnden Schlaf, sondern u. a. daran, dass bei der Arbeit mit Karte und Kompass nicht immer der richtige Geländepunkt angepeilt werden konnte. Bei wunderschönem Wetter beobachteten wir in den 3 Tagen am Wallberg u. a. einen beeindruckenden Sonnenaufgang, einen fliegenden Birkhahn, einen Tannenhäher, Kolkraben, mehrere Gamsrudel mit insgesamt über 30 Tieren, die Larve einer Buchengallmücke und einige charakteristische Alpenpflanzen. Und nach der Wanderung zum Grubereck und über den Setzberg, bildete der selbstgemachte Kaiserschmarrn mit Apfelmus einen gelungenen Tagesabschluss! Doch nicht nur die 8c war drei Tage lang in den Bergen rund um den Tegernsee unterwegs, auch die anderen 8. Klassen machten den ein oder anderen Gipfel unsicher. Teils ebenfalls bei bestem Wetter, teils bei leichtem Nieselregen. Auch die anschließende Freizeit auf der Hütte bei Tee, jeder Menge “gesunder” Snacks und der ein oder anderen Partie Schach, Uno, Werwolf oder Ligretto stellten einen spaßigen Ausgleich zum Schulalltag dar und machte ausnahmslos allen Jugendlichen großen Spaß. Bericht: Thomas Rettelbach Bilder: Thomas Rettelbach, Dominik von Maffei
Zu Besuch bei der Bundeswehr – Spannende Einblicke in die Materialforschung und -untersuchung
Am morgigen Samstag findet in Prien das herbstliche Ramadama der Marktgemeinde Prien am Chiemsee statt. Auch das LTG wollte sich auf Initiative der SMV daran beteiligen und konnte für die freiwillige Aufräumaktion zahlreiche Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe gewinnen. In zwei Gruppen schwärmten sie bereits am Freitagnachmittag, begleitet von Herrn Almer und Herrn von Maffei, aus, um die Straßen und Wege rund um das LTG von Unrat zu befreien. Mit großem Eifer stürzten sich die Helfer in die Büsche und holten selbst die kleinsten Verpackungen heraus. “Hier ist ein optimaler Platz zum Looten!" (Gaming-Bereich das Einsammeln von Beute), ruft ein Schüler und schon eilen die anderen herbei, um die Fundstelle zu begutachten. Bei angenehmen Temperaturen und Sonnenschein konnten drei große Müllsäcke voll Abfall gesammelt werden, die vom Bauhof Prien eingesammelt und entsorgt werden. Anders als erwartet hielt sich die Menge an Müll, die gefunden und gesammelt wurde in Grenzen, was zeigt, dass Prien bereits eine saubere und ordentliche Gemeinde ist, auf der anderen Seite ist die Ausbeute immer noch zu hoch. Einige kuriose Fundstücke waren aber durchaus dabei: Neben den üblichen Glasscherben, Plastikverpackungen und Papiertüchern konnten unter anderem entsorgte Sitzpolster und zahlreiche teils sehr großen Plastikbehälter in den Sträuchern und Büschen rund um das LTG gefunden werden. Besonders die zahlreichen Zigaretten, Snus-Päckchen und Vapes, die achtlos weggeworfen worden waren, waren auffällig. Sie stellen für die Umwelt ein nicht zu unterschätzendes Problem dar. Schade, dass der Unrat leider häufig noch in der Natur landet, wo doch durch die Gemeinde zahlreiche Abfallbehälter aufgehängt sind und regelmäßig geleert werden, wie von den Sammlern positiv bemerkt wurde. Vielen Dank an alle Helfer, dass ihr euch die Zeit genommen habt und gemeinsam den Markt Prien ein bisschen sauberer gemacht habt. Bericht: Dominik von Maffei Bilder: Johannes Almer und Dominik von Maffei
Einen Einblick in die regionale Landwirtschaft erhielt die Umwelt AG beim Seppnbauer in Bernau-Farbing. Nach der kurzen Busfahrt bis Farbing wurden wir von der Chefin des Hofes, Franziska Simon, empfangen. In einer etwa zweistündigen Führung durften wir den Schweinestall, die Hühner mit ihrem mobilen Stall, die Masthühner und auch den Rinderstall mit den jungen Ochsen besichtigen. Insebsondere die Schweine waren sehr neugierig wer da so kommt. Währenddessen erläuterte uns Frau Simon diverse Dinge rund um die Landwirtschaft am Seppnbauernhof. Woher kommen die Tiere, was machen sie den ganzen Tag, was bekommen sie zu fressen und vieles mehr. So erfuhren wir bspw. dass die Jungrinder den Sommer auf der Alm in Unterwössen verbracht hatten, Hühner fallen leider immer wieder dem Fuchs zu Opfer, legen aber trotz dieses Stresses etwa fünf Eier pro Woche. Interessant war auch ein Vergleich der verschiedenen zulässigen Haltungsformen der verschiedenen Tierarten. Am Ende besuchten wir noch den modernen Hofladen mit angschlossener kleiner Gastronomie wo es die Produkte vom Hof, sowie weiteres aus der Region zu kaufen gibt.
Im Rahmen des P-Seminars Wirtschaft und Recht “True Crime im Chiemgau” am Ludwig-Thoma-Gymnasium Prien besuchten die SuS eine Gerichtsverhandlung zum Thema "Betäubungsmittel” am Amtsgericht in Rosenheim. Im Vorfeld hatten die SuS die Möglichkeit mit den beiden Richtern, die für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zuständig sind, zu sprechen und sich hilfreiche Tipps für den geplanten interaktiven Live-Podcast des P-Seminars zu holen. Anschließend durften sie einer Verhandlung zum Thema Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz vor dem Jugendschöffengericht beiwohnen. Besonders spannend war für die SuS, dass die Tatorte unmittelbar in und um Prien lagen. Nach der Verhandlung hatten die SuS zudem noch die Gelegenheit der Richterin, dem Staatsanwalt und dem Verteidiger zahlreiche Fragen zur Verhandlung zu stellen und wertvolle Kontakte für die Umsetzung des P-Seminars zu sammeln. Wir möchten uns nochmal herzlich bei Herrn Tillmann vom Amtsgericht bedanken, der uns diesen lehreichen und informativen Besuch ermöglicht hat. Bericht: Teresa Weiß Bild: Rufus46