… begab sich das P-Seminar Biologie am Sonntagnachmittag in‘s Ballhaus Rosenheim zur „European Outdoor Film Tour“ (EOFT) 2025. Zur Vorbereitung auf unsere eigene Exkursion im Juni in’s Steinerne Meer, besuchten wir, auf Anregung von Frau Reicheneder, dieses Filmfestival mit den besten Outdoorsport- und Abenteuerfilmen des Jahres. Das EOFT gastiert seit 2001 jährlich in vielen Städten und insgesamt 14 Ländern Europas. „Ein zweistündiges Filmprogramm mit großen Abenteuern, starken Persönlichkeiten und einer Portion Nervenkitzel“, versprach das Programm – und es versprach nicht zu viel! Ein 50-tägiger Trip durch Alaska, Eiskunstlaufen in Kanada. Speedriding in der Schweiz, eine Kletterin, die sich nach einer schweren Wirbelsäulenverletzung zurück an den Fels kämpft und eine Erfinderin, die mit ihren Ideen das Design von Packrafts (Boote für den Rucksack) revolutioniert hat – all diese Abenteuer und Lebensgeschichten wurden in faszinierenden Bildern dargestellt. Viele von uns faszinierte aber besonders der schweizer Student Tobias Renggli. Anstatt für Uni-Prüfungen zu lernen, hatte er es sich zum Ziel gesetzt, innerhalb von 26 Tagen alle 26 Schweizer Kantone mit dem Rad abzufahren und ihre 26 höchsten Punkte zu Fuß zu erreichen. Aber nicht nur höher, schneller, weiter war das Ziel – es ging vielmehr um den doppelten Gipfel-Genuss: auf jedem Gipfel aß Tobias ein „Gipfeli“, ein typisches Schweizer Croissant. Dank des Entgegenkommens der Veranstalter und der P-Seminar-Mittel für externe Veranstaltungen war der Eintritt für uns kostenlos. Deshalb ein herzlicher Dank an die Veranstalter des EOFT und den Bayerischen Staat für diesen schönen Film-Nachmittag! Wir hoffen, das P-Seminar Biologie kann beim nächsten Seminartag dann seinen eigenen Outdoor-Film präsentieren… mit den Schülerinnen und Schülern des LTG als Protagonisten, die – anstatt für Schul-Prüfungen zu lernen – auf „Gipfeli-Tour“ im Steinernen Meer waren… Bericht und Bilder: Thomas Rettelbach
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Am Mittwoch, den 14. Januar, besuchte das P-Seminar Latein von Herrn Huber die beeindruckende Kulisse der Münchner Museen. Ziel der Exkursion waren die Glyptothek und die Abgusssammlung am Königsplatz, um Inspiration für das große Ziel des Seminars zu sammeln: die Gestaltung eines „Dies Latinus“ für Grundschüler. In der Glyptothek wurden die Schülerinnen und Schüler von Dr. Löx vom Museumspädagogischen Zentrum (MPZ) empfangen. Mit seiner Expertise führte er die Gruppe durch die Säle und brachte den Teilnehmern die antiken Marmorskulpturen näher. Dabei ging es nicht nur um Kunstgeschichte, sondern vor allem um die Frage, wie man die Geschichten hinter dem Stein lebendig vermitteln kann. Nach dem Rundgang durch die Glyptothek wechselte die Gruppe in die Abgusssammlung. Hier standen die Schüler selbst im Rampenlicht: Sie präsentierten ihre eigenen Konzepte für die Workshops, die sie am geplanten Projekttag für die Grundschüler durchführen wollen. Dr. Löx gab wertvolles Feedback und ergänzte die Ideen der Schüler um professionelle museumspädagogische Methoden. Besonders spannend war der Fokus auf das Lernen mit allen Sinnen, z.B. auf das Erraten von Düften. Die Führung war nicht nur fachlich fundiert, sondern vor allem eines: sehr inspirierend. Die Schülerinnen und Schüler kehrten mit vielen neuen Impulsen und konkreten Ideen nach Hause zurück. Die Planung für den „Dies Latinus“ geht nun in die heiße Phase – wir dürfen gespannt sein, wie das Seminar die Welt der Römer für die Grundschüler zum Leben erwecken wird! Bericht und Bilder: Leonhard Huber
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Am Tag der Seminare „verkaufen“ die angehenden Abiturienten ihre Arbeiten der P- (praxisorientierten) und W- (wissenschaftlichen) Seminare aus den unterschiedlichsten Fächern. Der Tag der Seminare fand heuer erstmals als Neuauflage nach der Wiedereinführung des G9 statt. Die Veranstaltung war kleiner als in den Vorjahren, was wohl schülerbedingt war, da insgesamt weniger Schülerinnen udn Schüler die Oberstufe besuchen. Dennoch kamen die Besucher voll auf ihre Kosten. Auch kulinarisch wurde einiges geboten, beispielsweise leckere Ingwershots im Rahmen des P-Seminars „Apotheke auf der Blumenwiese: Naturstoffchemie.“ Das P-Seminar Latein hatte die Viertklässler der benachbarten Franziska- Hager-Grundschule zum „Dies Latinus“ eingeladen. Bei der Zeitreise in die Antike lernten die Grundschüler unter anderem, wie ein Aquädukt funktioniert – eine Kugelbahn diente hier als Vorführmodell – und wie ein Tempel aufgebaut ist. Der Tempel zum Auf- und Abbauen begeisterte auch die erwachsenen Spektanten beim Tag der Seminare. Ob sich die Grundschüler nachhaltig für das Fach Latein begeistern, wird sich aber wohl erst bei der Anmeldung für das altphilologische Fach feststellen lassen. Lust auf Outdoor-Aktivitäten machte der Kurzfilm der Teilnehmer des P-Seminars „Raus aus der Schule“, bei dem die P-Seminaristen Fünftklässler beim Sommersporttag zum SUP-Fahren, Segeln, zur Schnitzeljagd, zum Wandern und zum Übernachten auf der Priener Hütte animierten. In zwei anderen Räumen war Diskussionsfreude gefragt: Hier das P-Seminar „künstliche Intelligenz am LTG“, bei dem sechs Teilnehmer angeregt über KI und autonomes Fahren diskutierten, und dort das W-Seminar „IT-Sicherheit.“ Auf einem Plakat stellte beispielsweise Lukas Eirich (Q13) „Ransomware“ vor. Er möchte zwar später Richtung BWL gehen, aber das Thema IT-Sicherheit fand er spannend. David Schwendemann hingegen brennt für Informatik und will das später sogar studieren. Entsprechend angeregt diskutierte er mit Schulleiter Rainer Hoff über seine W-Seminar-Arbeit zum Thema DDoS (Distributed Denial of Service). Maria Inninger hingegen setzte sich in ihrer W-Seminar-Arbeit mit dem Thema „sozialstaatliche Maßnahmen als Hebel für soziale Gerechtigkeit in der bayerischen Primärstufe?“ auseinander und will auch auf Lehramt studieren. Andere Kursteilnehmer behandelten Frauenrechte, Wohnungsnot oder Altersarmut. Nicht minder spannend waren die Stände „Medizinethik: Sollen wir alles dürfen, was wir können?“, die sich mit Schönheitsoperationen, Pränataldiagnostik und KI in der Medizin befassten, und „Diagnoseverfahren zur Trainingssteuerung, Therapie und Rekonvaleszenz“, bei dem beispielsweise anschaulich akute Knieverletzungen auf einem Plakat diagnostiziert wurden. Der Raum „Mensch und Erde im (Klima-) Wandel“ regte zum Diskutieren an, sei es bezüglich „Klimaflucht“ oder „Chiemsee-Tourismus im Spannungsfeld der Nachhaltigkeit.“ Lust auf Kino hingegen machten die Ausstellungswände zu „Deutsche Geschichte in Film und Serie.“ Auch wenn es im Seminar weniger um die Unterhaltung als um den Faktencheck ging: Was ist wahr, was ist Fiktion? Gelungen war der Film des P-Seminars Biologie über eine mehrtägige ökologische Exkursion in die heimischen Alpen: „Eine einzigartige Erfahrung: Fünf Tage – kein Internet – reine Wildnis.“ Im Kunstraum präsentierten die Abiturienten „Green Vision – Eco Art: nachhaltige Ästhetik in Design, Architektur und Malerei“ mittels Modellen vertikaler Gärten oder Hochhäuser mit begrüntem Dach oder einem Kunstobjekt aus Hausmüll, das anschaulich die Verschmutzung der Meere und das Artensterben darstellte. „Ein gelungener und gewinnbringender Abend“, lobten abschließend Schulleiter Rainer Hoff und Oberstufenbetreuer Martin Böswald. Bericht: Elisabeth Kirchner (OVB)
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Wie bereits im vergangenen Schuljahr hat die Deutschfachschaft auch in diesem Dezember für vorweihnachtliche Stimmung gesorgt. Es wurden lustige sowie zum Nachdenken anregende Advents- und Weihnachtsgeschichten jeden Mittwoch in der großen Pause den Schülerinnen und Schülern der Unterstufe vorgelesen. Den Auftakt hat die Erzählung „der alte Mann und der Bär“ des berühmten Kinderbuchautors Janosch gemacht, dicht gefolgt von dem absoluten Klassiker „Es klopft bei Wanja in der Nacht“ aus der Feder von Tilde Michels. Als krönender Abschluss konnten die Schülerinnen und Schüler zu „Weihnachten mit Gisela“ noch einmal herzhaft lachen. Das war jedoch noch nicht der letzte Streich und wir haben vor, euch vor Ostern wieder mit schelmischen und tiefgründigen Geschichten zu verzaubern. Wir hoffen, euch haben diese Lesungen genauso viel Freude bereitet wie uns und wir freuen uns, wenn ihr zur Osterzeit abermals zahlreich und lesefreudig erscheint! Bericht: Lisa Maier Bilder: Hannah Losert
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Am Mittwoch, den 17.12.2025 traf sich unser LK nach der Schule am Bahnhof in Prien, um gemeinsam mit Frau Reicheneder und Frau Liebisch nach Salzburg zu fahren. Trotz einer für die Deutsche Bahn typischen Verspätung von rund 20 Minuten erreichten wir unser Ziel am Nachmittag. Nach der Ankunft brachten wir unser Gepäck im nahegelegenen a&o Hostel unter, wobei das Finden der Zimmer aufgrund der zahlreichen Treppen bereits die erste Herausforderung des Tages war. Mit dem Bus ging es für uns weiter in das bekannte Haus der Natur, das wir etwa eineinhalb Stunden lang selbstständig erkunden konnten. Besonders passend zum Lehrplan der aktuellen Oberstufe waren die Ausstellungen „Evolution“, „Reise in den menschlichen Körper“ sowie „Lebensader Salzach“, die allesamt interaktiv und ansprechend gestaltet wurden. Im Anschluss daran stand uns freie Zeit zur Verfügung, die die meisten auf dem Christkindlmarkt am Dom verbrachten. Danach traf sich der gesamte Kurs an der nahegelegenen Eisfläche und kurzerhand beschlossen wir, eine Runde Schlittschuhlaufen zu gehen – die zweite Herausforderung für mache. Zu weihnachtlicher Musik genossen wir die festliche Stimmung und auch für weniger geübte Läufer war es gut machbar. Den restlichen Abend konnten wir frei gestalten. Nachdem wir uns beim Frühstück ausreichend gestärkt haben, wurden wir am nächsten Morgen um 9 Uhr an der Paris-Lodron-Universität Salzburg erwartet. Dort erhielten wir zunächst einen allgemeinen Überblick über die Uni von Professor Christian Habel. Danach führte uns ein wissenschaftlicher Mitarbeiter „easy going“ durch den biologischen Bereich der Uni: Dabei bekamen wir unter anderem ein Elektronenlichtmikroskop gezeigt, lernten eine Vertreterin der Studierendenvertretung kennen und durften im Schulbiologiezentrum verschiedene Tiere wie Stabheuschrecken, Axolotl, australische Fauchschaben sowie mongolische Rennmäuse aus nächster Nähe betrachten und teilweise sogar anfassen. Natürlich durfte ein Besuch in einem Hörsaal und der Mensa mit anschließendem Mittagessen nicht fehlen. Gut gesättigt spazierten wir zur Festung, von wo aus wir einen beeindruckenden Blick über die Stadt genießen konnten – musikalisch untermalt von Blasmusikern, die „Tochter Zion“ spielten. Bevor wir uns wieder auf den Weg zum Bahnhof machen mussten, blieb noch etwas Zeit, um durch die Altstadt zu bummeln. Trotz der Grenzkontrollen kamen wir pünktlich gegen 17 Uhr wieder glücklich und zufrieden, auf die Feiertage eingestimmt, in Prien an. Vielen Dank an unsere Lehrerinnen Frau Reicheneder und Frau Liebisch für diese tolle Exkursion!!! Bericht und Bilder: Leistungsfach Biologie
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Kurz vor den Weihnachtsferien tauschte die Klasse 6ad von Herrn Huber im Religionsunterricht das Klassenzimmer gegen den Eine-Welt-Laden in Prien. Ziel des Besuchs war es, das Thema Fairer Handel hautnah zu erleben. An vier spannenden Stationen gingen die Schülerinnen und Schüler der Frage nach, wie unser Konsum das Leben von Menschen weltweit beeinflusst. Mit Hilfe einer großen Weltkarte erkundeten sie die Herkunft von Kakao und Kaffee, lernten die Hintergründe der Produktion von Orangensaft kennen und erfuhren, was den nachhaltigen Konsum im Weltladen so besonders macht. Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen erklärten dabei geduldig, wie faire Preise und gute Arbeitsbedingungen den Produzenten im Globalen Süden helfen. Ein besonderes Highlight wartete zum Abschluss: Nachdem alle Fragen beantwortet waren, blieb noch Zeit zum Stöbern. Viele Kinder nutzten die Gelegenheit und kauften direkt faire Weihnachtsgeschenke für ihre Familien. So landet dieses Jahr sicher die eine oder andere „Portion Gerechtigkeit“ in Form von handgefertigten Kleinigkeiten oder fairer Schokolade unter dem Christbaum. Ein herzliches Dankeschön an das Team des Weltladens für diesen lehrreichen Vormittag und die tolle Gastfreundschaft! Bericht und Bilder: Leonhard Huber
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