Am 29. September 2026 besuchten die 9. Klassen im Rahmen des Moduls zur beruflichen Orientierung gemeinsam die Handwerksmesse in Traunstein. Begleitet wurden sie von Frau Wandler, Frau Hügel, Frau Dr. Brecht, Frau Kasa, Frau Liebisch und Herrn Vogl. Im Mittelpunkt des Messebesuchs stand nicht das bloße Zuschauen, sondern das eigene Tun: An zahlreichen Ständen konnten die Schülerinnen und Schüler selbst Hand anlegen und so typische berufliche Tätigkeiten verschiedenster Handwerksberufe hautnah kennenlernen. Mit sichtlicher Begeisterung nutzten sie die Gelegenheit, in unterschiedliche Berufsfelder hineinzuschnuppern. So wurde ein vorgefrästes Metallstück gedengelt und im Anschluss vergoldet beziehungsweise lackiert. In einem anderen Bereich füllten die Jugendlichen ihre eigene Weißwurst ab, die direkt gebrüht und verkostet werden konnte – dazu gab es frisch gebackene Brezen aus eigener Hand. Auch feinmotorisches Geschick war gefragt: Beim Formen von Marzipanfiguren konnten die Schülerinnen und Schüler ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Großen Anklang fand zudem der Schweißsimulator, an dem sich handwerkliches Geschick virtuell erproben ließ. Für einen besonderen – und bei einigen durchaus nachdenklich stimmenden – Moment sorgte schließlich die Möglichkeit, probeweise in einem Sarg Platz zu nehmen. Der Besuch der Handwerksmesse bot den Klassen einen abwechslungsreichen und praxisnahen Einblick in die Vielfalt handwerklicher Berufe und war für alle Beteiligten ein gelungener und lehrreicher Tag. Bericht: Dominik von Maffei Bilder: Pia Wandler
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Wie kann ein Geschichtsunterricht beginnen, der neugierig auf Vergangenheit macht? In der Klasse 8c lag die Antwort zu Beginn des Schuljahres buchstäblich auf den Tischen: Die Schülerinnen und Schüler brachten Geschichte von zu Hause mit. Als Einstimmung auf den Geschichtsunterricht beschäftigte sich die Klasse mit gegenständlichen Quellen. Jede und jeder sollte den ältesten oder persönlich interessantesten Gegenstand aus dem eigenen Zuhause mitbringen und der Klasse vorstellen. Was dabei zusammenkam, war eine überraschend vielfältige Sammlung: alte Münzen, Fossilien und eine historische Brille, Briefmarkensammlungen, Ringe, ein altes Zigarrenetui, eine Bibel vom Ende des 19. Jahrhunderts, die Kopfhörer eines Funkers und alte Taschenuhren – um nur einige davon zu nennen. Für besonderes Staunen sorgten eine Übungsgasmaske aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs sowie Gegenstände mit persönlichen Geschichten über Krieg und Kriegsverletzungen. Entscheidend war dabei nicht nur das Alter der Gegenstände. Jede Schülerin und jeder Schüler stellte den eigenen Gegenstand vor, erklärte seine Herkunft, seine frühere Verwendung und vor allem, warum gerade dieses Stück ausgewählt worden war. So wurde aus einem alten Gegenstand eine ganz persönliche Verbindung zur Vergangenheit. Drei Beispiele zeigen, wie unterschiedlich diese Geschichten sein konnten: Eine alte Taschenuhr wurde Anfang des 20. Jahrhunderts hergestellt und gehörte einst einem Angestellten am Bahnhof. Sie diente dazu, die genaue Uhrzeit im Arbeitsalltag im Blick zu behalten. Heute befindet sie sich im Besitz der Familie. Besonders faszinierend war, dass sie noch immer funktioniert. Beim Öffnen konnte die Klasse die feine Mechanik des Uhrwerks beobachten. Der Schüler hatte sie ausgewählt, weil ihn gerade der Gegensatz zwischen dem robusten Äußeren und dem fein gearbeiteten Inneren beeindruckte. Ein Siegelring aus der Mitte des 19. Jahrhunderts gehörte dem Ururgroßvater einer Schülerin und ist damit einer der ältesten Gegenstände ihrer Familie. Auf der Vorderseite ist der Kopf eines römischen Feldherrn zu sehen. Die Schülerin erklärte der Klasse auch die frühere Funktion des Rings: Als Siegelring konnte er in Wachs gedrückt werden, um ein persönliches Siegel zu hinterlassen. So erzählte ein kleines Schmuckstück zugleich etwas über Familiengeschichte und frühere Formen der Beglaubigung. Besonders eindrucksvoll war eine Gasmaske aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Sie stammt vermutlich aus den 1930er- oder 1940er-Jahren und wurde von Soldaten zum Schutz vor chemischen Kampfstoffen getragen. Die Maske gehörte vermutlich dem Urgroßvater des Schülers, der im Zweiten Weltkrieg war, und befindet sich heute im Familienbesitz. Auch das damalige Hoheitszeichen ist noch zu erkennen. Ausgewählt hatte der Schüler die Gasmaske vor allem wegen dieses persönlichen Bezugs. Geschichte, die sonst vor allem aus Bildern und Texten im Geschichtsbuch bekannt ist, konnte auf diese Weise selbst betrachtet und in den Händen gehalten werden. Diese drei Beispiele stehen stellvertretend für die vielen persönlichen Vorstellungen der Klasse. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren dabei, dass historische Quellen nicht nur in Museen und Archiven zu finden sind. Auch Gegenstände aus dem eigenen Zuhause können wertvolle Spuren der Vergangenheit sein – und manchmal erzählen sie Geschichten, die weit über das hinausgehen, was man auf den ersten Blick erkennen kann. Bericht und Bilder: Jessica Höfler
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Am Dienstag, den 22.09.2026 machten wir uns im Rahmen unseres P-Seminars Biologie auf den Weg zur Gedererwand. Unser Ziel war es, die Natur einmal nicht nur im Biologiebuch, sondern direkt vor Ort zu entdecken und uns auf unsere 5-tägige Wanderung im Nationalpark Berchtesgaden vorzubereiten. Nach dem Start führte unser Weg zunächst durch Wiesen. Während des Aufstiegs veränderte sich die Landschaft: erst von Wiese zu Wald und dann von Wald zu Gestein. Je höher wir kamen, desto anspruchsvoller wurde der Weg. Der Aufstieg war zwar teilweise anstrengend, gleichzeitig motivierte uns aber das gemeinsame Ziel, das Gipfelkreuz der Gedererwand zu erreichen. Oben angekommen, hatten wir einen schönen Ausblick auf den Chiemsee und ein beeindruckendes Berg-Panorama. In diesem Moment wurden wir für unsere Anstrengungen belohnt. Man konnte die Landschaft aus einer ganz anderen Perspektive betrachten. Die Exkursion war eine gelungene Verbindung aus Bewegung, Gemeinschaft und Biologie. Durch die beiden Lehrkräfte, die das Seminar leiten, wurde eine spaßige und unterhaltsame Atmosphäre kreiert, in der man sich wohlfühlte. Auch deshalb hat sich die Wanderung gelohnt! Bericht: Lisa Sperl (11c) Bilder: Lisa Sperl, Thomas Rettelbach und Kristina Reicheneder
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Im Rahmen der fünf Module zur Studien- und Berufsorientierung in der Qualifikationsphase des bayerischen Gymnasiums erhielten die Schülerinnen und Schüler der Q12 spannende Einblicke in vier regionale Unternehmen. Vor Ort lernten sie unterschiedliche Unternehmensbereiche wie Personalwesen, Marketing, Produktion, Vertrieb, Entwicklung und Kundenservice kennen. Im direkten Austausch mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern konnten sie zudem verschiedene Ausbildungs-, Studien- und Berufswege kennenlernen und die persönlichen Erfahrungen der Mitarbeiter erfahren. Die Betriebsbesichtigungen leisteten damit einen wichtigen Beitrag zur beruflichen Orientierung und sollten die Schülerinnen und Schüler dabei unterstützen, ihren individuellen Entscheidungsprozess für den weiteren Bildungs- und Berufsweg nach dem Abitur anzustoßen und zu reflektieren. Exemplarisch zeigen die folgenden Bilder Eindrücke der Betriebsbesichtigungen bei Dinzler und Adelholzener. Das StuBo-Team des LTGs mit Andrea Almer, Teresa Weiß, Philipp Jung und Martin Böswald sowie alle Schülerinnen und Schüler der Q12 danken folgenden Firmen: Mey Maschinenbau (Prien – T. Weiß) Dinzler (Irschenberg – M. Böswald) Adelholzener (Siegsdorf – P. Jung) Brückner Maschinenbau (Siegsdorf – A. Almer). Bericht: Martin Böswald Bilder: Philipp Jung und Martin Böswald
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Nach den großen Ferien stand am heutigen Dienstag der erste Schultag des neuen Schuljahres 2026/27 an. Neben den bekannten Gesichtern, sowohl bei Lehrerinnen und Lehrern als auch bei Schülerinnen und Schülern, begrüßen wir auch zahlreiche Neuzugänge am LTG. Schulleiter Rainer Hoff konnte heute ab 08:00 Uhr unsere neuen 5. Klässler und ihre Eltern in der Schulfamilie willkommen heißen. Nach dem gut besuchten Tag der offenen Tür im Frühjahr diesen Jahres habe es sich bereits abgezeichnet, die Anmeldezahlen hätten jedoch alles bisher Dagewesene übertroffen, so der Schulleiter. 152 Jungs und Mädchen wurden in fünf Klassen eingeteilt, was die Schule durchaus vor Herausforderungen gestellt hat, wie Hoff zugab. Diese konnten jedoch bewältigt werden und über 1000 Schülerinnen und Schüler werden von über 90 Lehrkräften unterrichtet, sodass einem erfolgreichen, lehrreichen und spaßigen Schuljahr somit nichts mehr im Wege steht. Nach einer persönlichen Begrüßung durch den Schulleiter wurden durch Frau Reicheneder und Herrn Vogl von der Umwelt AG sowie Frau Victoria Posner, Vertreterin der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling, die dankenswerterweise das Sponsoring übernommen hat, die LTG-Trinkflaschen verteilt. Anschließend ging es gemeinsam mit den Klassenleitungen in die jeweiligen Klassenzimmer, um die ersten Schritte am LTG gemeinsam zu gehen. Auf dem Plan standen natürlich das Abholen der Schulbücher, eine Besichtigung des Schulhauses gemeinsam mit den Tutoren und ein erstes Kennenlernen im Klassenrahmen. Wir wünschen unseren neuen Schülerinnen und Schülern einen guten Start und alles Gute für ihre weitere Schullaufbahn, aber auch unseren "alten" Schülern ein erfolgreiches Schuljahr 2026/27. Doch auch das Kollegium hat Zuwachs bekommen. Aus der Elternzeit zurück sind Hannah Krummeck und Astrid Riepertinger und übernehmen wieder erste Klassen, herzlich willkommen zurück. Neu am LTG begrüßen wir Andreas Reitmaier (M/Spo), der vom Gymnasium Unterhaching ans LTG wechselt. Außerdem begrüßen wir Studienreferendarin Julia Seidl (E/Bio), die ihr Einsatzjahr am LTG ableisten wird. Als kommissarische Vertretung der Jugendarbeit am Ludwig-Thoma-Gymnasium dürfen wir außerdem Frau Agata Leberfinger willkommen heißen. Wir wünschen allen einen guten Wiedereinstieg oder ein erfolgreiches Ankommen am LTG! Bericht und Bilder: Dominik von Maffei
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Nach nun sechs Wochen Sommerferien wird ab kommender Woche Dienstag das neue Schuljahr beginnen. Wir begrüßen alle bisherigen Schülerinnen und Schüler herzlich zurück und wünschen allen neu auf das LTG gewechselten Schülerinnen und Schülern einen guten Start bei uns! Der Unterricht beginnt für alle Klassen und Kurse am Dienstag, 15.9.26, um 7:15 Uhr und endet spätestens um 12:10 Uhr. Die neuen 5. Klassen treffen sich um 8:00 Uhr im Schulhof und haben ausschließlich Klassenleitungsunterricht, der erste Schultag endet um 11:30 Uhr. Die Klassenstufen 6 - 11 haben in den ersten beiden Stunden Klassenleitungsunterricht und danach bis einschließlich 6. Stunde Unterricht nach Stundenplan. Die Q12 startet um 8:55 Uhr mit einer Vollversammlung in der Aula. Die Q13 trifft sich um 7:15 Uhr zur Vollversammlung in der Aula. Ab dem zweiten Schultag findet in der ersten Woche Unterricht nach Stundenplan statt.
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