Auch heuer nimmt das LTG wieder mit zahlreichen Teams, hoffentlich so erfolgreich wie die letzten Jahre, beim Stadtradeln teil. Im Rahmen dieser Mobilitätswochen und der Bewerbung als Klimaschule wurde der Jugendleiter des Radvereins Prien, Bernd Ramming, ans LTG eingeladen, um Tipps und Tricks fürs Radfahren mit der Klasse 7c zu üben. Nachdem Herr Ramming den Schülern erklärt hatte, wie man einen Radhelm passend einstellt und Tipps zur Sicherheit beim Radfahren gab, wurde ein Parcour aufgebaut und los gings. Mit großem Geschick schafften es alle, sich in unterschiedlichen Wettkämpfen zu behaupten: In einem immer kleiner werdenden Kreis, sich möglichst lange auf dem Rad zu halten, verschieden Slalomrouten zu testen, unterschiedliche Bremsvarianten auszuprobieren oder sich so lange auf dem Rad zu halten und langsam zu fahren, dass man der Letzte im Schneckenrennen wird. Vielen Dank an Herrn Ramming für das informative und abwechslungsreiche Radtraining, die Schüler waren mit großer Begeisterung dabei und haben auf jeden Fall etwas im Umgang mit dem Rad dazugelernt. Vielleicht hat das ja auch zu einem Mitgliederzuwachs im Radverein geführt und die Schüler auch zur Teilnahme am Stadtradeln motiviert, so dass sich weiterhin viele Menschen fürs Radfahren begeistern und fleißig CO2 einsparen. Die letzte Woche des Kilometersammeln beginnt, ihr könnt euch immer noch anmelden und auch die Kilometer nachtragen. Viel Erfolg! Text und Bilder: Kristina Reicheneder
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Im Rahmen des Outdoorkonzepts besuchten unsere Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen den Wastlhof in Elperting. Auf dem Programm stand ein spannender Workshop mit einem Förster zum Thema Waldnutzung und Waldboden. Dabei konnten die Kinder den Lebensraum Wald hautnah erleben und viele neue Eindrücke und Erkenntnisse sammeln. Anschließend erkundeten sie die Freilandeierhaltung des Wastlhofes mit Maria Riepertinger. Woher kommen eigentlich unsere Frühstückseier? Wie leben die Hühner und was fressen sie? Was bedeutet der Eiercode? Und wie funktioniert die Direktvermarktung ab Hof? All diesen Fragen gingen die Kinder auf den Grund – und erhielten viele interessante Antworten. Zum krönenden Abschluss gab es für alle frische Waffeln – ein gelungener Ausklang eines lehrreichen Ausflugs mit vielen neuen Erkenntnissen rund um Wald und Landwirtschaft. Vielen Dank an das Team vom Wastlhof, das uns wie immer herzlich empfangen und bestens informiert hat. Text: Anna Lutz Bilder: Britta Korte, Anna Lutz
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Auch in diesem Jahr stellten sich unsere Schülerinnen und Schüler dem herausfordernden Informatik-Biber-Wettbewerb. Unsere Schülerinnen und Schüler haben sich mit informatischen Aufgaben spielerisch auseinandergesetzt und dabei ihr digitales Denkvermögen geschärft. Wie jedes Jahr hatten die Teilnehmer die Wahl, den Wettbewerb in Einzel- oder in Partnerarbeit zu bestreiten. Unsere Schule konnte heuer 444 Teilnahmen verzeichnen. Insgesamt nahmen 542.997 Schülerinnen und Schüler am Informatik-Biber teil, wobei die besten 5,15 Prozent mit dem 2. Preis ausgezeichnet wurden. Bei uns erhielten diesen Nathalie Almer, Magdalena Gaiser, David Hamberger, Linus Hanel, Johanna Benkeser, Maya Heinlein, Jakob Oberlechner, Anton Wegezeder, Laurent Ohliger, Alexander Sigl, Jakob Konnert, Franziska Lermer, Johanna Stangl, Veronika Schrödel, Luzia Trentini, Marlena Pfaller, Toni Müller, Sabrina Mayer, Corinna Almer, Philipp Grunert, David Ruhsamer, David Schwendemann und Daniel Staller. Traditionell werden die besten 2 Prozent aller Teilnehmer mit dem 1. Preis ausgezeichnet. Bei uns erhielten diesen sogar 18 Teilnehmer (ca. 4 Prozent), darunter ein paar „Newcomer“, sowie einige „Wiederholungstäter“: Leohnhardt Liebhardt, Benedikt Unterberger, Jonas Ofner, Theodor Anemüller, Benjamin Grabmann, Ida Gully, Elisabeth Kronast, Noah Andonov, Felix Badenberg, Johanna Kleemann, Julika Schellhammer, Adele Dehmelt, Noah Mink, Leopold Lochner, Michael Muxeneder, Robin Pfohl, Levi Sterkel und Korbinian Gaiser. Wir sind stolz auf unsere talentierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer und freuen uns über ihre herausragenden Leistungen im Informatik-Biber-Wettbewerb! Bericht: Christoph Thiele Bilder: Leonhard Huber, Christoph Thiele
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Ein Schelm, wer an ein Wortspiel glaubt. LTG steht für des Ludwig-Thoma-Gymnasium und jetzt auch für „Literatur tut gut“, ein neues Format für eine bunte Vielzahl literarischer Initiativen der Fachschaft Deutsch. Unter anderem sollen dazu regelmäßig Autoren mit Rang und Namen aus „der allerersten Liga“ zu öffentlichen Leseveranstaltungen der Schule eingeladen werden. Die LTG-Familie zeigt sich wie so oft kulturell inspiriert, gesellschaftlich aufgeschlossen und mit ihrem Umfeld entsprechend verwurzelt und wächst an solchen Abenden in literarischer Atmosphäre über ihre gewöhnlichen Grenzen. Schon die Startveranstaltung verfehlte nicht ihre Wirkung. Denn mit seiner Lesung sorgte der bekannte Bestsellerautors Ewald Arenz für vergnügliche Unterhaltung im weitgehend vollen König-Ludwig-Saal. Arenz hatte „Der große Sommer“ mitgebracht, einen Roman, der die Jugend-Erlebnisse von Frieder schildert. Frieder, der wohl sitzen bleiben wird, der schwer verliebt ist in Beate und der seine Sommerferien bei den Großeltern verbringen muss, um vom strengen Opa für die Nachprüfung geschliffen zu werden. So manches Kapitel weckte beim Publikum Ü40 eigene Jugend-Erinnerungen und zauberte Lächeln in die Gesichter wie das Telefonieren aus der Telefonzelle. „Das Austeilen der Schulaufgaben erfolgte nach dem ABC und nicht nach Noten, das freute nur die Streber…“, während „…das unvermeidliche Sportfest in der letzten Schulwoche mit dem Höhepunkt Fußballturnier zwischen Oberstufe und Lehrer.“ Der nonchalante Schreibstil, der charmant und gewandt vorgetragene Erzählfluss und die bildhaften Beschreibungen zogen aber auch die jungen Zuhörer in den Bann: Sei es die Skizzierung des Sprungbretts im Freibad, denn das „…7,5 m Brett war scheißhoch“, die Aussage: „Mein Vater bekam von meiner Mutter Taschengeld…“ oder die Umschreibung von Verliebtsein als „temporäre Hormonvergiftung“. Die Zuhörer hingen quasi an Arenz’ Lippen. Viel zu schnell verging die Zeit. Ewald Arenz beließ es nicht bei der Lesung, sondern stand auch für Fragen seiner Zuhörer zur Verfügung. Wie er denn auf den Namen Frieder gekommen sei, wollte ein Schüler wissen. Da sei schon viel eigenes Erleben eingeflossen, antwortete der Autor und verwies auf seinen eigenen Vornamen. Die Geschichte habe auch „etwas gebraucht, das altmodisch klingt.“ Und Beate? „Beate mag ich, das steht für glücklich“, erklärte Arenz. Überhaupt beinhalte der Roman gewisse autobiografische Züge, allerdings sei vieles ver- und erdichtet. Und um eine solche Geschichte zu schreiben, brauche es einen gewissen zeitlichen und literarischen Abstand. Einiges von Frieder treffe auf ihn zu, gab Arenz freimütig zu. Er selbst sei beispielsweise mehrmals durchgeflogen, in der zehnten Klasse gar wegen „mangelhaft“ in fünf Fächern: Mathematik, Physik, Englisch, Französisch und Latein. Eine Aussage, die für befreite Lacher im Publikum sorgte. Ein Fakt, wiederholte Arenz. „Meine Schüler finden das interessant.“ Denn er sei ja auch Englisch- und Geschichtslehrer. Etliche große Schriftsteller wie Schiller oder Goethe hätten einen Lehrberuf ausgeübt. Er selbst sei Lehrer geworden, um schriftstellerisch tätig sein zu können. Wie er es schaffe, seine Zeit für seinen Job als Lehrer und als Schriftsteller unter einen Hut zu bringen, wollte ein Leh-rer wissen. Er besetze nur eine halbe Stelle und schreibe, wann immer es geht, erklärte Arenz. In den Ferien, am Wochenende, im Zug, eigentlich immer und überall. Zum Abschluss dankte er den Schülerinnen und Schülern, die so zahlreich erschienen. Das sei „nicht selbstverständlich,“ sondern zeuge von einer guten Atmosphäre an der Schule. Arenz hob auch die Buchhändlern hervor, denn sie, „und nicht Amazon!“, empfehlen die Bücher weiter, „machen sie zu Bestsellern, die eben nicht am Schreibtisch, sondern vor Ort entstehen.“ Ein charmanter Wink mit dem Zaunpfahl, denn die LTG-Veranstaltungsreihe wurde von Frau Ganter von der gleichnamigen Buchhandlung beraten und mit Büchern von Ewald Arenz bestückt, die der Schriftsteller persönlich signierte. Rolf Weigand, zweiter Vorsitzender des Förder- und Freundeskreis des LTG Prien, hatte sich in seinem Willkommensgruß erfreut gezeigt, dass die inner- und außerschulische Veranstaltung so großen Anklang bei Jung und Alt fand. Etwa 450 Gäste hatten ihren Weg in den Saal gefunden. Auch LTG-Direktor Rainer Hoff dankte allen Beteiligten für das Zusammenwirken: Der Fachschaft Deutsch, die den neuen literarischen Rahmen mit Ereignischarakter initiiert und diese Premierenveranstaltung organisiert hat, dem Förderkreis, der als Veranstalter-Komitee Verantwortung trug und das Rückgrat stärkte, den Schülerinnen und Schülern, die als Kompetenz-Team das Event nicht nur kulinarisch abrundeten, dem Publikum und eben vor allem auch dem Schriftsteller Ewald Arenz, der mit seiner Lesung den literarischen Reigen eröffnete. Fest steht damit: „LTG - Literatur tut gut.“ Elisabeth Kirchner (OVB) & Andreas Hauptmann (LTG)
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Seit einigen Wochen kann man auf dem Schulhof des LTG einen Drehstein finden, der einige Aufmerksamkeit auf sich gezogen und bei dem einen oder anderen Fragen aufgeworfen hat. Deshalb haben wir einige der häufigsten Fragen in einem kleinen FAQ zusammengefasst. Was ist ein Drehstein? Ein Drehstein ist ein massiver, ovaler Findling, der auf einer fest im Boden verankerten Halterung drehbar gelagert ist. Trotz seiner Masse von 4-5t lässt er sich auch von Kindern in Drehung versetzen. Welche Funktion hat der Drehstein? Ein Drehstein ist ein Kunst- und Spielobjekt, das einlädt angefasst und natürlich gedreht zu werden. Solche Steine stehen schon auf einigen Spielplätzen oder an öffentlichen Orten. Die Erfahrung, auch als Kind eine solch große Masse durch beharrliches Schieben in Bewegung zu versetzen, ist eine schöne Erfahrung. Seit wann steht der Stein im Schulhof? Nach längeren Vorarbeiten für das notwendige Fundament wurde der Stein im Februar 2025 aufgestellt. Ist der Stein sicher? Der Stein steht auf einer soliden, gut verankerten Metallstange. Ein Kippen ist laut Herstellerangaben ausgeschlossen. Während der Drehung des Steins besteht ein geringes Risiko gegen den Stein zu stoßen. Die Erfahrungen der ersten Monate haben aber gezeigt, dass bisher kein einziger solcher Zwischenfall aufgetreten ist. Warum hat das LTG einen Drehstein? Neben dem spielerischen und künstlerischen Aspekt verbinden wir mit dem Stein auch die Erinnerung an Rudi Schmid, einen ehemaligen Lehrer des Ludwig-Thoma-Gymnasiums, der sich in vielfacher Hinsicht um die Schule und die Schülerinnen und Schüler verdient gemacht hat. Wer war Rudi Schmid? Rudi Schmid war ein wahrhaft außergewöhnlicher Lehrer und Pädagoge (Mathe/Physik). Er unterrichtete am LTG vom 01.02.1975 bis zum 31.07.2009. Er lebte für und mit der Schule und hat viele Jahrgänge begleitet und geprägt. Unter anderem gründete er die AGF – Arbeitsgemeinschaft Fußball – mit einigen fußballbegeisterten Schülern aus den 9. und 10. Klassen. Seine große Leidenschaft galt aber der Paläontologie und Geologie – er besaß einen großen Fundus an Mineralien und Fossilien. Insofern vereint der Drehstein sehr anschaulich sein Unterrichtsfach Physik mit seiner Begeisterung für die Geologie. Besonders begehrt waren seine gesammelten Haifischzähne und versteinerten Seeigel, die er bei guten Leistungen auch gerne an „seine Schulkinder“ verteilte. Wesentliche Teile seiner Funde befinden sich heute in der Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie und Geologie in München. Aus enger Verbundenheit zu seinem Gymnasium vermachte er dem Förderverein bei seinem Tod 2017 einen größeren Geldbetrag, woraus in den letzten Jahren viele Projekte der Schule finanziert werden konnten. Ist der Drehstein „fertig“? Nein. Es soll noch eine Gedenktafel für Rudi Schmid am danebenstehenden Geländer angebracht werden. Zudem wird ein Spruch in das noch freie umlaufende Band auf dem Stein eingemeißelt werden und schließlich soll auf einer Bodenplatte eine Erklärung zum gewählten Spruch montiert werden. Die Umsetzung wird sich allerdings noch etwas hinziehen. Welcher Spruch kommt auf den Stein? Unter der Beteiligung der Schülerschaft, der SMV und einiger Lehrkräfte wurde ein Spruch ausgewählt und ein Vorschlag für die Erklärungstafel erarbeitet. Der Vorschlag wurde dann allen Gremien der Schulgemeinschaft vorgestellt, für gut befunden und damit beschlossen. Der genaue Inhalt wird auf der Einweihungsfeier der Öffentlichkeit vorgestellt. Wann ist die offizielle Einweihung? Die Einweihungsfeier wird am Donnerstag, 5.6.25 um 17:30 Uhr stattfinden. Wer hat das alles bezahlt? Aus dem Nachlass von Rudi Schmid an den Förderverein der Schule konnte neben vielen kleineren und größeren Projekten auch die Anschaffung des Drehsteins finanziert werden.
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Am 12., 13. und 20. Mai begaben sich die Schülerinnen und Schüler der 6. Jahrgangsstufe auf eine spannende Exkursion ins Römermuseum Seebruck. Die zweiteilige Führung bot allen eine abwechslungsreiche und lehrreiche Erfahrung. Im Außenbereich erhielten die Schülerinnen und Schüler einen Einblick, wie das Dorf von den Römern geprägt wurde. Zusätzlich wurden die Außenanlagen des Museums mit Vorplatz und Kastellmauer besichtigt, sowie die archäologische Ausgrabung einer römischen Fußbodenheizung in der Römerstraße. Danach stellte man sich die Frage: Wie lebte es sich in einer römischen Familie? Dazu schlüpften die Schülerinnen und Schüler selbst in die Rollen der Familienmitglieder und erfuhren so alles über deren Aufgaben und Privilegien. Der zweite Teil der Führung fand im Innenbereich des Museums statt und widmete sich den Themen Landwirtschaft, Rüstungen und Helme. In 18 Vitrinen dokumentieren über 500 Original-Fundstücke aus dem Ortsgebiet von Seebruck verschiedene Bereiche des römischen Lebens in der Provinz Noricum. Besonders spannend war es für die Schülerinnen und Schüler selbst zu erleben, wie „anstrengend“ das Alltagsleben in der Römerzeit war. Sie konnten sich im Mahlen von Korn versuchen oder das Gepäck eines Legionärs schultern und einige Meter damit marschieren. Alles in allem hatten alle viel Freude und können auf eine sehr interessante Reise in die Zeit der Römer zurückblicken. Bericht: Maxi Fritsch 6c Bilder: Anette Haberl
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