Prien am Chiemsee
Nachdem die Schüler im Wahlkurs Mountainbike bereits an zahlreichen Nachmittagen an ihrer Technik und Kondition gearbeitet hatten, kam am Donnerstag, dem 8.5.25 der Profi-Mountainbiker und YouTuber Jasper Jauch ans LTG, um den Fähigkeiten der Schüler noch den letzten Schliff zu verleihen. Am 12.05.2025 reisten dann zwei Teams des LTG zur Bezirksmeisterschaft in Waldkraiburg, um sich mit anderen Schulen aus Oberbayern zu messen. Dort mussten die Schüler zuerst ihre erlernten Techniken an Geschicklichkeitsstationen unter Beweis stellen und anschließend beim Rennen auf einem Rundkurs durch den Wald alles aus sich herausholen, um das bestmögliche Ergebnis für das Team zu erzielen. Am Ende erreichte ein Team des Gymnasiums nach super Leistungen Platz 9. Das zweite Team, bestehende aus Moritz Ramming (8e), Paul Batsii (8b), Lukas Pothast (6b), Mykhailo Piriiev (8d) und Valentin Rühl (8c) setzte sich sensationell gegen die Mannschaften der anderen Schulen durch und standen somit bei der Siegerehrung ganz oben auf dem Treppchen. Nun dürfen sie im Juli bei den bayerischen Meisterschaften in Herrieden erneut das LTG in der Sportart Mountainbike repräsentieren. Bericht und Bilder: Markus Breintner
Das Ludwig-Thoma-Gymnasium (LTG) bewirbt sich mit diesem kreativen Video als ZDF-Partnerschule!
kann zum Stressabbau beitragen und das Wohlbefinden stärken!“ Diese Aussage von Frau Mitterer konnten wir, die Schülerinnen und Schüler der 8e und Herr Rettelbach, vergangene Woche gleich selbst überprüfen, indem wir uns mit dem Rücken und geschlossenen Augen an einen Baum stellten und ganz tief einatmeten, um die von den Bäumen abgegebenen Terpene auf uns wirken zu lassen. Frau Mitterer, vom Naturschutzpavillon Übersee des Landesbundes für Vogel- und Naturschutz in Bayern (LBV), vermittelte bei der Exkursion zum Herrenberg aber noch weiteres Wissen über das „Ökosystem Wald“. So untersuchten wir – ausgestattet mit Schaufel, Filter, Destilliertem Wasser, Salzsäure und Teststäbchen - welchen Kalkgehalt, Nitratgehalt und pH-Wert die Humusauflage bzw. der Mineralboden im Wald aufwiesen. Außerdem bestimmten wir mehrere Pflanzenarten und ermittelten dann anhand sogenannter Ellenberg-Zeigerwerte für Licht, Temperatur, Feuchte und pH-Wert, welche ökologischen Bedingungen am jeweiligen Standort vorherrschten. Für Waldbesitzer oder Förster sind dies wichtige Informationen, um zu beurteilen, welche Baumart man pflanzen soll. In diesem Zusammenhang ging Frau Mitterer auch auf den Klimawandel und die sich damit verändernde Baumartenzusammensetzung in unseren Wäldern ein. Mit Hilfe eines „Klima-Maßbandes“ konnten wir anhand des Baumumfangs ermitteln, wieviel CO2 in dem betreffenden Baum ungefähr gespeichert ist. Aufgrund der niedrigen Temperaturen etwas verfroren – aber dank des mehrstündigen Wald-Badens weniger gestresst - verabschiedeten wir Frau Mitterer mit einem herzlichen Applaus… und uns in’s wohlverdiente Wochenende.
Sie haben sich richtig verlesen – es geht in diesem Artikel nämlich nicht um die bekannte Fernsehserie „Die Bergretter“, sondern um einen wirklichen Bergretter, den Arzt Dr. Markus Ewald aus Traunstein, der 18 Jahre lang mit dem Rettungshubschrauber „Christoph 14“ zu Einsätzen flog. Über diese herausfordernden, belastenden, aber auch manchmal kuriosen Einsätze berichtete Dr. Ewald den Biologie-Seminaren des CHG Traunstein und des LTG Prien. Nach einem gemeinsamen Abend bei der Begwacht Grassau vor wenigen Monaten, war dies bereits die zweite gemeinsame Veranstaltung der beiden Seminare, die diesmal am CHG in Traunstein durchgeführt wurde. Da beide Seminare Anfang Juni eine einwöchige Exkursion in den Nationalpark Berchtesgaden planen, lag der Schwerpunkt des Vortrags von Dr. Ewald auf Einsätzen im Gebirge. So zeigte er beeindruckende Bilder und kurze Videos von Rettungs-Aktionen in der Watzmann-Ostwand, am Untersberg, auf der Reiteralpe und am Kärlingerhaus im Steinernen Meer. Besonders Einsätze mit Kindern seien ihm als Vater immer nahe gegangen, so Ewald - umso schöner sei es dann gewesen, wenn die kleinen Patienten mit „Daumen hoch“ signalisierten, dass sie auf dem Weg der Besserung seien. Und einmal im Jahr werden alle geretteten Kinder im Dezember in’s Krankenhaus Traunstein eingeladen, wohin der Nikolaus dann zwar nicht mit dem Rentierschlitten, aber mit dem Rettungs-Hubschrauber kommt. Dank Dr. Ewalds spannendem und höchst interessantem Vortrag, haben wir einen guten Einblick in die verantwortungsvolle und zum Teil gefahrvolle Arbeit der Hubschrauberpiloten, Rettungssanitäter und Notärzte erhalten, welche im Team von „Christoph 14“ zusammenarbeiten. Trotzdem würden wir uns sehr freuen, wenn wir während unserer Nationalpark-Wanderung nicht im „Christoph 14“ mitfliegen müssen!!!
In der Woche vor den Faschingsferien fand am Ludwig-Thoma-Gymnasium in Prien ein besonderer Höhepunkt im Schuljahr statt: Zum ersten Mal besuchte eine Gruppe von 20 Schülerinnen und Schülern der Scuola Internazionale Europea Statale Altiero Spinelli aus Turin die Schule am Chiemsee. Nach einem Wochenende in den Gastfamilien wurden die italienischen Gäste am Montag herzlich in der Schule begrüßt. In den folgenden Tagen stand ein abwechslungsreiches Programm auf dem Plan: eine Führung durch das Schloss Herrenchiemsee, ein Ausflug nach Salzburg mit Besichtigung der Festung Hohensalzburg und ein Stadtspaziergang in München, bei dem die deutschen Gastgeber ihre italienischen Austauschpartner selbst durch die Stadt führten – vom Englischen Garten bis zum Glockenspiel am Marienplatz. Ein gemeinsames Mittagessen im Hofbräuhaus rundete den Tag ab. Am Donnerstag nahmen die Gäste am Unterricht teil, bevor der Austausch mit einem gemeinsamen Weißwurstfrühstück seinen Abschluss fand. Im April fand der Gegenbesuch der 14 Priener Schülerinnen und Schüler, die von Frau Behr und Frau Sterr begleitet wurden, in Turin statt.. Nach einem sonnigen Wochenende in den Gastfamilien besichtigten die Jugendlichen unter anderem die Mole Antonelliana mit dem Kinomuseum, das Ägyptische Museum sowie den Palast Venaria Reale mit seinen prächtigen Königsgärten. Ein Höhepunkt war der Besuch der Fotoausstellung „Henri Cartier-Bresson und Italien“. Die Woche wurde durch gemeinsame Aktivitäten wie ein Mittagessen am Ufer des Po und musikalische Beiträge an der italienischen Schule abgerundet. Der Austausch war für alle Beteiligten ein großer Erfolg und legte den Grundstein für eine hoffentlich längerfristig angelegte lebendige Schulpartnerschaft zwischen Prien und Turin.
Am 02.05.2025 fand, organisiert vom Rotary Club Prien, der Sprachwettbewerb „concours d´éloquence“ im Rathaussaal Prien statt. In der Jury saßen vier Mitglieder des Rotary Clubs Dijon Gevrey Chambertin, die die Schülerinnen und Schüler hinsichtlich der Sprachfähigkeit, des Inhalts und der Darstellung ihrer Präsentation bewerteten. Anwesend waren außerdem Mitglieder des Rotary Clubs Prien sowie Eltern. Folgende Themen wurden erörtert: „Quel effet l´utilisation du téléphone portable a-t-elle pour les adolescents ? Chances et risques (Zoe W. und Felix S.) ; „Le Bhoutan est le pays du bonheur – Comment l´Europe pourrait-elle devenir le premier continent du bonheur ?“ (Isabell K. und Thomas K.) ; „Et si on n'utilise plus la voiture? - Une vision pour la mobilité de l'avenir“ (Maximilian K.). Die Schülerinnen und Schüler haben folgende Plätze belegt: 1. Isabell Korte 2. Thomas Karela 3. Maximilian Krug 4. Zoe Weibezahl/Felix Sedlmeir Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner/in! Es wurde ein Preisgeld von 300.-, 200.-, 100.- sowie zweimal 50.-Euro ausgegeben. Ein großes Dankeschön für ihre Teilnahme geht an alle o.g. Schülerinnen und Schüler! Sie haben die Situation hervorragend und souverän gemeistert! Die anwesenden deutschen wie auch französischen Rotary-Club-Mitglieder waren begeistert von dem hohen Niveau, dem sprachlichen Leistungsvermögen und der selbstsicheren Präsentation unserer Schülerinnen und Schüler! Text und Fotos: Britta Korte