Wenn Schulleiter Rainer Hoff dem Loriotschen Gedicht vom Advent kein makabres, sondern ein fröhliches Ende setzte mit den Worten: „Im König-Ludwig-Saal die Kerze brennt, die Glocke klingt, es ist Advent“, dann wusste man, dass die Weihnachtszeit nahte. Diese heitere, friedliche Stimmung zog sich wie ein roter Fadendurch den ganzen Abend. Rekordverdächtige 180 Mitwirkende haben sich beim Weihnachtskonzert des LTG im König-Ludwig-Saal eingefunden, um mit Melodien aus der Klassik, der Volksmusik, dem Musical sowie der Welt des Pop und Rock solistisch, im Duett oder in größeren Ensembles das überaus zahlreich erschienene Publikum zu erfreuen. Den Auftakt bildeten die „Herz Jesu Weis“ und der „Weihnachtsboarische“, dargeboten vom sechsköpfigen Klarinettenensemble, bestehend aus Szidóbia Szekeres (zehnte Klasse), Jana Ruge (elfte Klasse) und Lukas Hofbauer (Q12) sowie den drei Lehrern Bernadette Osterhammer, Johannes Almer und Thomas Rettelbach. Anschließend präsentierten die Geschwister Hofbauer, Johanna (siebte Klasse) an der Posaune und Lukas (Q12) am Klavier, „Memory“ aus dem Musical „Cats“. Der Unterstufenchor begeisterte mit dem andächtig dargebotenen „Stern über Bethlehem“ und dem schmissig von der Big Band begleiteten „Jingle Bell Rock“. Sängerin Mia Lindner (Q13) glänzte mit der „Grown-Up Christmas List“. Beifallstürme erhielt auch Violinist Quirin Osterhammer (Q13), begleitet vom Schülervater Oleksandr Piriiev am Cello, für seine Darbietung der Passacaglia für Violine und Cello von J. Halvorsen. Die Lehrerband sorgte für gute Laune mit Irish-Folk-Groove. Der große Chor, begleitet von Elisabeth Ebel (Q12) am Klavier, sang sich mit dem Traditional „Carol of the Bells“ und dem „Viva la Vida“ von Coldplay mit transparenter Mehrstimmigkeit und sauberer Artikulation in die Herzen des Publikums. „Erster und stellvertretender Schuldirektor, nicht nur in den Schulen führende Stimmen“, kündigten die charmant durch das Programm führenden Alexandra Mühlbauer (zehnte Klasse) und Roman Till (Q12) an. Schon glänzten die beiden Klarinettisten Rainer Hoff und Ernst Hollweck als Solisten im Allegro aus dem Konzert für zwei Oboen, Opus neun, Nummer neun, von T. Albinoni, begleitet von einem Teil des Schulorchesters. Wunderschöne, anmutige Klänge rissen die Zuhörer zu langanhaltendem Beifall hin. Noch mehr Weihnachtsstimmung zauberte das Orchester mit dem Marsch aus der „Nussknacker-Suite“ von P. Tschaikowski und „A Holst Christmas“, während die „Selections from Harry Potter and the Goblet of Fire“ von J. Williams und P. Doyle in magische Welten entführten. Mit dem fetzigen „Christmas Lightning“ und dem sanft verjazzten „Smooth Operator“ ließ die Big Band das bunte Programm ausklingen. Wieder einmal zeigte sich, dass Musik in der LTG-Schulfamilie großgeschrieben wird. Schüler und Lehrer, Ehemalige und Eltern musizierten einträchtig und harmonisch zusammen. Großartig war jede einzelne Darbietung, glanzvoll, schwungvoll, aber auch besinnlich. Hoch motiviert, ohne vordergründig oder allzu laut aufzutreten, präsentierten sich die vielen Mitwirkenden, sei es solistisch, als Duo oder Sextett oder im großen Zusammenspiel. Lob gebührt den Musiklehrern Bernadette Osterhammer (Orchester), Rigo Mink (Big Band) und Marco Duckstein (Unterstufen- und großer Chor), die das runde Programm zusammengestellt hatten und souverän alle Mitwirkenden anleiteten. Mit seinen Höhepunkten war das Weihnachtskonzert die perfekte Einstimmung auf die kommenden Festtage. Das abschließend von Mitwirkenden und Publikum gemeinsam gesungene und gespielte „Feliz Navidad“ brachte den Saal zum Klingen und in friedliche, heitere, vorweihnachtliche Stimmung. Bericht: Elisabeth Kirchner (OVB) Bilder: Bettina Heilmann und Dominik von Maffei
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Das LTG freut sich außerordentlich, von einem engagierten Privatspender ein modernes und hervorragend ausgestattetes Teleskop erhalten zu haben. Das Newton-Teleskop Bresser N203/12 ist erst wenige Jahre alt und wurde nun zusammen mit reichhaltigem hochwertigen Zubehör in den Dienst der Schule gestellt: Mehrere Okulare, eine stabile computergesteuerte Montierung und eine hochwertige Spezial-Farbkamera u.v.a.m. ergänzen unsere (in großen Teilen schon etwas veraltete) Schulausrüstung und ermöglichen damit wörtlich ein breiteres Aufgestelltsein an unseren Sterneguck-Beobachtungsabenden. Der Wert der gesamten Ausrüstung befindet sich immerhin im mittleren vierstelligen Bereich. Dieses Teleskop bietet sich auch für erste wissenschaftliche Arbeiten im Rahmen von Seminararbeiten in der Oberstufe an. Wie motivierend ist es doch für Schülerinnen und Schüler, hier mit moderner Hardware selbst arbeiten zu können! Im aktuellen Schuljahr 2025/26 sind 26 Schülerinnen und Schüler in den beiden Wahlkursen AstroKids und AstroPlus eingeschrieben. Nicht verschwiegen werden soll hier aber auch der Grund für diese Spende: Der Spender wollte sich eigentlich seinen lang gehegten Traum erfüllen und nach der Berufsausübung im Pensionsalter das schöne Hobby der Astronomie vertiefen. Leider ergaben sich aber zeitgleich gravierende gesundheitliche Komplikationen, die eine sichere Bedienung und Beherrschung des Teleskops unmöglich machten. Schweren Herzens entschied sich der Spender, das Teleskop abzugeben und entschied sich nach mehreren erfolglosen und frustrierenden Verkaufsversuchen für die Spende an eine Schule. Und so kommt dieses Teleskop für viele Jahrzehnte der Bildung unserer jungen Schülerinnen und Schüler zugute! An dieser Stelle sei dem Spender ein herzliches Dankeschön gesagt! K.Seidel
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Drei Schülerinnen und Schüler nahmen im vergangenen Herbst an der ersten Runde des Landeswettbewerbs Mathematik teil und konnten dabei allesamt Erfolge erzielen. Franziska Zillmann, 9c, sowie Franz Mayer, 9a konnten einen 3. Preis erringen, Yalda Imani aus der 9b sogar einen 2. Preis, welcher mit der Qualifikation zur 2. Runde des Landeswettbewerbs verbunden ist. Bei einer kleinen Preisverleihung erhielten die drei Mathe-Cracks neben einer Urkunde auch einen Buchpreis. Die Fachschaft Mathematik gratuliert ganz herzlich zum Erfolg. Nikolaus Vogl
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Dieses Jahr hatten die Schülerinnen und Schüler des LTG bereits zum zweiten Mal die Möglichkeit, an der Mathematik-Olympiade MOBy teilzunehmen. Dieses Schuljahr war dies neben unseren 5. Klassen auch für motivierte Mathematikbegeisterte der 6. Klassen möglich. In der 1. Runde (Schulrunde), bei der die gestellten Aufgaben zuhause bearbeitet werden mussten, stellten sich 14 Kinder dieser Herausforderung. Wir, Nikolaus Vogl und Franziska Steger, waren begeistert von der großen Resonanz und den tollen Lösungen unserer Schülerinnen und Schüler. So schafften es 8 Lernende, in die zweite Runde (Regionalrunde) einzuziehen. Diese fand am 12.11.2025 in Klausurform bei uns im Haus statt und es wurde 3 Stunden lang geknobelt, gerechnet und überlegt. Anschließend konnten wir feststellen, dass neben vielen guten Arbeiten zwei besonders herausragten: Xaver Senner erzielte einen 1. Preis und Sophie Demmel einen 2. Preis. Im Rahmen einer kleinen Preisverleihung erhielten alle Teilnehmenden vom Schulleiter Rainer Hoff ihre Urkunden sowie ein mathematisches Spielzeug als Anerkennung für ihre Leistungen. Franziska Steger
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Mit der dunklen Jahreszeit nimmt jährlich leider auch immer die Anzahl der unter Depressionen leidenden Menschen zu. Zusätzlich ist „Mental Health“ vor allem bei uns, der Jugend, ein wichtiges Thema, das auch in den Sozialen Netzwerken mehr oder weniger fundiert behandelt wird. In der Schule, als in solchen Zeiten besonders wichtiger Bildungsquelle, findet sich die Thematik auch im neuen Biologielehrplan der Oberstufe. Nach vorausgehender Beschäftigung im Unterricht hat die Psychotherapeutin Judith Sageder-Konnert dem Biologiekurs des erhöhten Anforderungsniveaus einen vertiefenden Einblick in diesen Fachbereich gegeben. Darüber hinaus bereicherten besonders ihre Erfahrung und kurze Einblicke in das Berufsleben einer Psychotherapeutin das sonst - nun ja - depressive Thema. Der Vortrag half uns, die Ursachen besser zu verstehen. So wurde in diesem Zug abermals verdeutlicht, dass man bei Depressionen nicht einfach nur „positiv denken“ muss damit es besser wird, sondern es sich um eine biologisch begründbare Erkrankung handelt. Auch das sollte, wie indirekt durch den Vortrag ebenfalls erfolgt, betroffenen Personen den Mut geben, sich professionelle Hilfe zu holen. Erste Ansprechpartner könnten hierbei der Hausarzt, die Telefonseelsorge 08001110111 oder der Krisendienst Psychiatrie Oberbayern sein. Außerdem stellte die Referentin einige Therapiemöglichkeiten sowie Tipps und Tricks zur eigenen Bewältigung bzw. Prävention dar. Diesbezüglich räumte sie auch der KI einen Platz ein. Es gelang der Referentin trotz des primär wenig ansprechenden Themas ein sehr interessanter Vortrag, der uns zudem Einblicke in eine weitere Berufsmöglichkeit in Verbindung mit unserem Leistungskurs - der Biologie - gab. Bericht: Thomas Karela Bild: Kristina Reicheneder
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Nachdem im vergangenen Jahr die Theaterfahrten wieder aufgenommen worden waren, wurden auch dieses Jahr im Herbst zwei Stücke besucht. Wir freuen uns, dass auch wieder zahlreiche Schülerinnen und Schüler das Angebot der Fachschaft Deutsch wahrgenommen haben und die Aufführungen „Lichtspiel“ von Daniel Kehlmann im Volkstheater München und „Maria Stuart“ von Friedrich Schiller im Residenztheater München besucht haben. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ab der zehnten Klasse erlebten zwei unterhaltsame Abende, die unterschiedlicher nicht hätten sein können. Die dreistündige Adaption des Kehlmannromans begleitet den Filmregisseur Georg Wilhelm Pabst, einen der bekanntesten Regisseure der Weimarer Republik. In Amerika gescheitert kehrt er zurück in das Deutsche Reich und produziert dort, zunehmend von der nationalsozialistischen Propaganda vereinnahmt, regimetreue Filme. Das Stück handelt von Selbstverrat, dem Streben nach Ruhm um jeden Preis und dem Selbstverlust, der damit einhergeht. Das tolle Bühnenbild und die überzeugenden schauspielerischen Leistungen des Ensembles trug maßgeblich zu einem unterhaltsamen Theatererlebnis bei, das das Publikum begeisterte und trotz der Dauer keine Längen aufwies. "Maria Stuart", das klassische Drama Schillers, das nicht weniger gut inszeniert und durch den Einsatz von Stroboskopeffekten, einer beweglichen Rampe und mobilen Spiegeln in die Moderne transportiert wurde, überzeugte ebenfalls auf voller Linie. Ein Highlight der Aufführung war, dass zu Beginn die Rollen der beiden weiblichen Hauptfiguren durch einen Zuschauer im Publikum bestimmt wurden. Welch eine Herausforderung für die Schauspielerinnen, beide Texte parat zu haben und spontan in die jeweilige Rolle zu schlüpfen! Besonders die Schülerinnen und Schüler der Q12, die das Drama aktuell im Deutschunterricht behandeln, konnten so ihr Lektürewissen auf die Bühne gebracht bestaunen. Die positiven Rückmeldungen der Schülerinnen und Schüler zeigen, wie wertvoll solche kulturellen Ausflüge für die persönliche und kreative Entwicklung sind und dass diese auch im kommenden Jahr fortgesetzt werden sollen. Wir sind bereits in die Planungen der Theaterfahrten im Jahr 2026 eingestiegen und freuen uns darauf, auch dann wieder gemeinsam mit unseren Schülerinnen und Schülern die faszinierende Welt des Theaters zu entdecken. Bericht und Bilder: Dominik von Maffei
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