Mit der sogenannten „Rotationsbörse“ ging am Mittwoch, 4.2.26, der gemeinsame Teil der Wissenschaftswoche zum Thema „Gesundheit“ für unseren Elftklässlerinnen und Elftklässler zu Ende. Dabei stellten die 15 Gruppen jeweils drei anderen Gruppen auf Plakaten ihre vielfältigen Themen und Untersuchungsschwerpunkte im Wechsel vor. Los ging es bereits am Donnerstag, 29.1.26, mit einem Einführungsvortrag über Wissenschaft und wissenschaftliches Arbeiten. Dazwischen lag fast eine Woche, bei der die Schülerinnen und Schüler meist zu dritt intensiv recherchierten, diskutierten und schließlich ein 3-5seitiges Paper und eine PowerPoint Präsentation erstellten - as alles fast völlig frei selbständig! Der Stundenplan wurde dazu aufgelöst und die Schnupper-Wissenschaftler recherchierten selbstständig zu ihren Themen und wurden dabei von ihren Lehrkräften betreut. Viele Schülerinnen und Schüler suchten schöne Plätze in der Aula, Mensa, verstreut in verschiedenen Klassenzimmern etc. auf und beleuchteten das Rahmenthema "Gesundheit" aus den Blickwinkeln der verschiedenen Fächer. In einer der folgenden Unterrichtsstunden stellen die Gruppen im jeweiligen Fachunterricht ihre Arbeit noch abschließend anhand einer bewerteten PowerPoint Präsentation vor. Eine intensive Woche, aber mit viel Freiheit und Spaß! Themenliste, aus der die Schülerinnen und Schüler wählen konnten (eingegraut wurde nicht gewählt): Deutsch 1 Was ist gesund? Vergleich verschiedener Lebensentwürfe im Roman „22 Bahnen“ von Caroline Wahl Deutsch 2 Die Tyrannei der Gesundheit: Der (gesunde) Körper als Metapher in Juli Zehs dystopischen Roman “Corpus Delicti” Deutsch 3 Gesundheit und Krankheit in der Lyrik (Barock, Sturm und Drang, Gegenwartsliteratur) Englisch Social media and mental health - outlawing social media in Australia under the age of 16 Französisch La cuisine française et la santé publique Latein Medizin in der Antike und heute Italienisch Die mediterrane Ernährung – Warum gilt sie als besonders gesund? Mathematik Auswertung bei Medikamententests Informatik Künstliche Intelligenz (KI) & Maschinelles Lernen in der Medizin Physik Kräfte und Hebel an Gelenken, Muskeln und Knochen Chemie Gesunde Ernährung?! Geschichte Bäder-Diplomatie PuG Forever Young- Können wir uns das lange Leben leisten? Geographie Wie beeinflusst der Wohnort die Gesundheit? Wirtschaft Das Geschäft mit der Fitness Kunst Kreativität und innere Dämonen – Kunst im Spannungsfeld psychischer Gesundheit Musik Musik und Gesundheit – Wechselwirkungen zwischen Klang, Körper und Psyche Religion kath. Jesus bringt Heil – und wer verspricht das heute? Religion ev. Jesus als Arzt – christlicher Umgang mit Krankheit im NT Ethik Tierversuche: Tierschutz versus medizinischer Fortschritt Sport Fit durch Ernährung – Ernährungskonzepte für sportlich aktive Jugendliche Flk/Sei
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Am Mittwoch, dem 7. Januar 2026, wurde die Schülerlesebücherei des Ludwig-Thoma-Gymnasiums zum Schauplatz eines besonderen Ereignisses: Armin Pongs, ein renommierter Kinder- und Jugendbuchautor, bot eine dreistündige Lesung und Schreibwerkstatt für insgesamt 36 Schülerinnen und Schüler an. Diese Veranstaltung fand erstmals in Kooperation mit der Franziska-Hager-Grundschule Prien statt und richtete sich an die kreativen Köpfe der 4. Klasse der Grundschule sowie der 5. und 6. Klasse des Gymnasiums. Die Lesung versprach, ein unvergessliches Erlebnis für die Teilnehmenden zu werden. Armin Pongs brachte den Kindern nicht nur seine eigene Arbeit als Autor näher, sondern verdeutlichte ihnen auch, warum das Lesen von Büchern für ihre persönliche Entwicklung so wichtig ist: In einer Welt, in der Geschichten lebendig werden, werden die Mädchen und Jungen dazu angeregt, ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen und eigene – nicht von digitalen Medien dominierte – Bilder in ihren Köpfen entstehen zu lassen. Dazu nahm der Autor die Kinder mit auf die Abenteuer-Reise von Aron, Taya, Anne und Said, den Hauptfiguren des „Magischen Kalenders“, aus dessen 1. Band der Autor vorlas. Ein besonderes Highlight der Veranstaltung war im Anschluss an die Lesung dann die interaktive Schreibwerkstatt. Hier hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden. Armin Pongs gestaltete den Workshops so, dass er die Kinder motivierte, eigene Geschichten zu schreiben. Dabei leitete er sie an, gab wertvolle Tipps und Tricks und unterstützte sie dabei, ihre kreativen Ideen zu Papier zu bringen. Die Schreibwerkstatt bot nicht nur eine Gelegenheit, die Freude am Geschichtenerzählen zu entdecken, sondern den Viertklässlern der Grundschule auch einen Einblick in die Atmosphäre des Ludwig-Thoma-Gymnasiums zu gewinnen. Viele Kinder waren am Ende der Veranstaltung überrascht über das, was sie erschaffen hatten, und stolz darauf, sich selbst als Autorinnen oder Autoren bezeichnen zu dürfen.
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… war die Frage von Charlotte Freund (6c) an den Biologen und Polarforscher Simeon Lisovski vom Alfred-Wegener-Institut und den ZDF-Reporter Carsten Behrendt, die vor kurzem von einer dreiwöchigen Antarktismission mit dem Segelboot „Malizia Explorer“ zurückgekehrt sind. Mehrere Klassen des LTG von Frau Liebisch (8e) und Herrn Rettelbach (6c, 10b) nutzten die Gelegenheit, an einer Teams-Live-Schaltung mit den beiden Expeditionsteilnehmern teilzunehmen. Im Rahmen des Projektes „ZDF goes Schule“ berichteten Herr Lisovski und Herr Behrendt von ihren Erlebnissen auf dem Weg von Argentinien zu den „Danger-Islands“. In diesem ersten antarktischen Schutzgebiet unter deutscher Verantwortung wurden u. a. Untersuchungen zur Häufigkeit und Biologie verschiedener Pinguin-Arten durchgeführt. Die bis vor wenigen Jahren unerforschten Inseln wurden genau vermessen, die Nester gezählt, Pinguine besendert und Blutproben genommen. Was man schon jetzt weiß: die Danger Islands sind die Heimat der größten Kolonie der Adelie-Pinguine weltweit – mit mindestens 1 Million Brutpaaren. Die Pinguine sind Indikatoren für den Zustand des Ökosystems und die Auswirkungen des Klimawandels. Darauf zielte auch die Frage von Melina Winter und Johanna Lex aus der 10b ab, die wissen wollten, „ob sich die Auswirkungen des Klimawandels in der Antarktis bereits bemerkbar machen“. „Wir sehen hier konkret, wie Gletscher zurückgehen“, so einer der Forschungsreisenden, „wir können jetzt in Buchten hineinfahren, die vor 15 Jahren noch voller Eis waren. Die antarktische Halbinsel erwärmt sich doppelt so schnell wie im globalen Durchschnitt. Und wir finden im Wasser und den Tieren Schadstoffe, die nie hier emittiert worden sind." Herzlichen Dank an unser „ZDF goes Schule-Team“ Frau Hügel und Frau Hohe für den Hinweis auf diese interessante Veranstaltung! Wir schalten gerne wieder ein, wenn es heißt: LTG goes Antarktis! Bericht und BIlder: Thomas Rettelbach
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Am Freitag, den 23.01.2026, hatten die Schülerinnen und Schüler der 11. Klassen die Gelegenheit, an einer digitalen Diskussionsrunde mit der ARD-Fernsehkorrespondentin in Wien, Anna Tillack, teilzunehmen. Im Rahmen des Unterrichts in Politik und Gesellschaft konnten die Schülerinnen und Schüler so wertvolle Einblicke in die Welt des Journalismus gewinnen. Die Diskussionsrunde umfasste eine Vielzahl spannender Themen, bei denen Frau Tillack auch ihre persönlichen Erfahrungen immer wieder gerne teilte. So sprach sie über ihren beruflichen Werdegang, gab den Schülerinnen und Schülern wertvolle Tipps, wie sie sich auf eine Laufbahn im Journalismus vorbereiten können und erläuterte anhand eindrücklicher Beispiele den Ablauf ihrer Arbeit, so dass die Schüler nachvollziehen konnten, wie Fernsehbeiträge recherchiert, gedreht und veröffentlicht werden. Ein wichtiger Aspekt der Diskussion waren außerdem die Herausforderungen, mit denen Journalisten täglich konfrontiert sind, insbesondere in einer sich schnell verändernden Medienlandschaft. So sprach die Korrespondentin auch über den Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Journalismus und erläuterte, wie KI-Tools die Recherche und Berichterstattung einerseits zwar unterstützen können, andererseits aber auch immer gegengecheckt werden müssen und die journalistische Kernarbeit nicht ersetzen können. In diesem Zug erklärte die Korrespondentin auch, wie wichtig es ist, sich von anderen Medienanbietern abzuheben und qualitativ hochwertige Inhalte zu liefern. Das sei immer das Ziel ihrer Arbeit und der Maßstab der ARD, die, wie Frau Tillack feststellen konnte, eine überwältigende Mehrheit der anwesenden Schülerinnen und Schülern auf unterschiedlichen Ausspielwegen täglich erreichen kann. Die digitale Diskussionsrunde war wieder eine hervorragende Möglichkeit für die Schülerinnen und Schüler, direkt von einer erfahrenen Journalistin zu lernen und ihre Fragen zu stellen. Wir danken Anna Tillack herzlich für ihre Zeit und die inspirierenden Einblicke in die Welt des Journalismus! Bericht und Bilder: Philipp Jung
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Am 22.01.2026 fand für unsere 9. Jahrgangsstufen die Veranstaltung „KIFührerschein“ statt, welche von Projektlehrkraft Johannes Almer organisiert wurde. Durch den Vormittag führten drei Expertinnen und Experten der internationalen Unternehmensberatung Deloitte: Raghul Gurumoorthy aus dem Bereich Audit & Assurance in München, Madia Fahim aus dem Münchner „Technology & Transformation“Team sowie Anne Kempf, die im Berliner Bereich „Strategy, Risk & Transaction“ tätig ist. Gemeinsam gaben sie den Schülerinnen und Schülern einen umfassenden und praxisnahen Einblick in Funktionsweise, Chancen und Herausforderungen moderner künstlicher Intelligenz. Die Organisation der LTG-Seite übernahm Johannes Almer. Zu Beginn stellten die Referenten ihre Tätigkeitsfelder vor und erklärten, wie KI bereits heute in Wirtschaftsprüfung, Unternehmensberatung und strategischen Unternehmensentscheidungen eingesetzt wird. Im weiteren Verlauf wurden die Schülerinnen und Schüler durch interaktive Abstimmungen über ihre Tablets einbezogen. Über das Tool Mentimeter schätzten sie zunächst ein, wie gut sie KI-Bilder erkennen können. Die durchschnittliche Selbsteinschätzung lag bei 3,9 von 5 Punkten. Im Anschluss wurde beispielhaft gezeigt, wie KI-Bilder erkannt werden können, beispielsweise an unlogischen Details wie unnatürlichen Fingern oder verzerrten Gesichtszügen im Hintergrund. Die Referenten erklärten außerdem, dass ab August 2026 KIgenerierte Inhalte gesetzlich gekennzeichnet werden müssen, was künftig zu mehr Transparenz beitragen soll. Die Kennzeichnung muss dabei deutlich erfolgen, ein Hinweis in den Metadaten einer Datei genügt dabei nicht. In mehreren Analysen mussten unsere Schülerinnen und Schüler erkennen, welche Videos echt und welche KI-generiert waren. Dabei trennte sich die Spreu vom Weizen: Einige gezeigten KI-Videos waren so gut, dass sogar unsere selbsternannten KI-Experten darauf reinfielen! Die Referenten erklärten, weshalb Deepfakes zunehmend eine Gefahr darstellen. Die ist insbesondere im Zusammenhang mit Betrugsmaschen der Fall, bei denen schon wenige Sekunden echter Ton ausreichen können, um Stimmen täuschend echt zu imitieren. Die Referenten erklärten, dass personalisierte Werbung oft dadurch entsteht, dass Apps unsere digitalen Spuren auswerten. Außerdem wiesen sie darauf hin, dass viele kostenlose Apps weitreichende Berechtigungen bereits voreinstellen, denen man beim Installieren automatisch zustimmt, sofern man nicht aktiv widerspricht. Dies betrifft auch den Zugriff auf das Mikrofon, wodurch alltägliche Gesprächsthemen in Webeinhalte integriert werden können. Gleichzeitig sensibilisierten die Fachleute für Risiken wie falsche Trainingsdaten, algorithmische Vorurteile und verzerrende Effekte, die etwa bei der automatischen Lebenslaufanalyse oder in sozialen Medien auftreten können. Ebenfalls wurde auf den gesellschaftlichen Einfluss von KI im Hinblick auf Architektur, Technik, Justiz, Gesundheitswesen oder kreativen Berufen eingegangen. Die Expertinnen und Experten, zeigten unseren Schülerinnen und Schülern ebenfalls, wie man KI sinnvoll nutzen kann. Es wurde veranschaulicht, wie ein guter Prompt aufgebaut ist: Zielsetzung, Tonfall und Kontext spielen hier eine entscheidende Rolle. Viele Fragen aus der Schülerschaft wurden geduldig beantwortet, wodurch ein intensiver und sehr praxisbezogener Austausch entstand. Der Vortrag bot einen umfassenden, altersgerechten und zugleich kritischen Einblick in die Chancen und Herausforderungen der Künstlichen Intelligenz. Wir bedanken uns bei der Firma Deloitte, sowie den drei Referentinnen und Referenten für den praxisbezogenen Einblick in das Thema künstliche Intelligenz. Bericht: Philipp Bergmann und Christoph Thiele Bilder: Christoph Thiele
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Auf Initiative des Elternbeirats unterstützt unserer Schule ein lebenswichtiges Projekt. Unter dem Motto „Dein Typ ist gefragt“ lädt die DKMS alle Gymnasien, Gesamtschulen und Beruflichen Schulen in Deutschland dazu ein, sich für Blutkrebspatienten zu engagieren. Alle 27 Sekunden erhält weltweit ein Mensch diese schockierende Diagnose, darunter zahlreiche Kinder und Jugendliche. Oft ist die einzige Chance auf Heilung eine Stammzellspende. Doch obwohl bereits über 12 Millionen Menschen in der DKMS registriert sind und täglich 21 Stammzellspenden übertragen werden, warten noch immer viel zu viele Patientinnen und Patienten vergeblich auf ihren passenden genetischen Zwilling. Je mehr potenzielle Spender in der DKMS registriert sind, desto größer die Wahrscheinlichkeit, eine Lebensretterin oder einen Lebensretter zu finden. Vor bereits 2 Jahren wurde am LTG die erste Registrierungsaktion durchgeführt und einer der damaligen Schülerinnen und Schüler hat im vergangenen Jahr erstamals Stammzellen gespendet, weshalb wir erneut eine Spendenaktion am LTG initiieren wollten. Am 19.01.2026 fand daher ein Vortrag zum Thema "Blutkrebs und Stammzellenspende"am LTG statt, bei der sich alle Schüler der Q12 und Q13, die mindestens 17 Jahre alt sind, mit einem Wangenabstrich als potenzielle Lebensretter registrieren lassen konnten. (Eine Stammzellenspende ist jedoch erst mit 18 Jahren möglich.) Ein Bericht von einem Spender, der vor etwa zwei Jahren Stammzellen gespendet hatte, zeigte eindrucksvoll, wie einfach und unkompliziert man helfen kann. Er informeirte gemeinsam mit einer Volunteer der DKMS über den Spendenablauf und die Besonderheiten der Krankheit. Etwa 110 Schülerinnen und Schüler entschieden sich dann freiwillig dazu, sich in die Datenbank aufnehmen zu lassen und so eventuell in Zukunft Blutkrebspatienten helfen zu können. Vielen Dank an die beiden Referenten Maresa Summek und Simon Weinzierl für ihre Informationen und den Einblick in den Spendenablauf sowie allen Schülerinnen und Schülern, die sich registrieren haben lassen! Bericht und Bilder: Dominik von Maffei
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